Ökumenisches Gespräch in Stuttgart-Hohenheim

Rückbesinnung auf Christus als gemeinsame Mitte

Bonn, (ZENIT.orgDBK PM) | 401 klicks


Auf Einladung einiger geistlicher Gemeinschaften, die im Netzwerk „Miteinander für Europa“ verbunden sind, haben sich gestern Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der katholischen Kirche sowie Verantwortungsträger anderer Kirchen in der katholischen Akademie Stuttgart-Hohenheim getroffen.

Der Ratsvorsitzende der EKD, Dr. Nikolaus Schneider, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Bischof Dr. Gerhard Feige (Magdeburg und Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz) und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (Bayern) ermutigten durch ihre Beiträge den offenen und intensiven Austausch zu Fragen der Ökumene.

Dabei standen insbesondere der Blick auf den 50. Jahrestag des Zweiten Vatikanischen Konzils 2015 und das Reformationsgedenken 2017 im Mittelpunkt der Überlegungen. Elemente auf diesem Weg sind: die Rückbesinnung auf Christus als gemeinsame Mitte; die Aufarbeitung der Geschichte auf regionaler und nationaler Ebene; das Setzen von Zeichen der Versöhnung und die Sensibilisierung für die Befindlichkeiten der anderen Kirchen. So wird deutlich, dass Ökumene kein Selbstzweck, sondern ein Zeichen der Hoffnung für ein zunehmend säkularisiertes Umfeld ist.

Neben den Beratungen gab es auch Momente der Stille, des Gebetes und der gemeinsamen Betrachtung. Das Bild der Zuneigung von Herz und Ohr brachte den besonderen geschwisterlichen Charakter dieser Begegnung zum Ausdruck.