Olivenbaum aus Nazareth in den Vatikanischen Gärten

Zweiter israelischer Olivenbaum für einen Papst

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ROM, 26. Oktober 2011 (ZENIT.org). -  Der „Jüdische Nationalfond“ (FNJ), dessen wichtigste Aufgabe darin besteht, Israel aufzuforsten, hat beschlossen, Papst Benedikt XVI. einen Olivenbaum zu schenken, wie der Botschafter am Heiligen Stuhl, Mordechay Lewy, laut Radio Vatikan ankündigte.

Es handele sich um einen 200 Jahre alten Baum, der von Israel bis Rom mehr als 2000 Kilometer zurückgelegt hat. Er werde heute in den Gärten des Vatikans eingepflanzt.

Während seines letzten Besuchs in Italien hatte der israelische Premierminister, Benjamin Netanyahu, versprochen, dem Vatikanstaat einen jahrhundertealten Baum zu schenken.

Bereits im Jahr 1993 erhielt der Vatikan vom Staat Israel zum Anlass der Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl unter Johannes Paul II. einen Olivenbaum als Geschenk.

Einem Kommuniqué des israelischen Botschafters Lewy zufolge, symbolisiert diese neue Initiative das Aufblühen der Freundschaft zwischen den beiden Staaten.

Von Seiten des Heiligen Stuhls wird unter anderem der emeritierte Präsident des päpstlichen Governatorats, Kardinal Giovanni Layolo, anwesend sein.

Der Olivenbaum ist über zwei Meter breit und vier Meter hoch. Er stammt von den Hügeln von Nazareth in Galilea, einem beliebten Ort der Christenheit.

Der FNJ besitzt und bewirtschaftet mehrere hunderttausend Hektar Land in Israel.

[ZENIT-Übersetzung aus dem Französischen]