Ordensobere versammeln sich in Salzburg

Zeichen der Zeit für das Ordensleben sollen erörtert werden

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SALZBURG, 28. November 2001 (ZENIT.org).- Unter dem biblischen Motto: "Setzt an das andere Ufer über ... habt keine Angst", hat Pater Jesús Maria Lecea Sainz, Vorsitzender der Vereinigung der Konferenzen der Höheren Ordensoberen (UCESM) am Dienstag in Salzburg die 10. Generalversammlung eröffnet. Das teilte die Nachrichtenagentur IVICON mit.



41 landesweite Konferenzen männlicher und weiblicher Orden aus 23 europäischen Ländern vertreten dabei etwa 400.000 europäische Ordensleute.

Die Generalversammlung der UCESM wurde vor 20 Jahren ins Leben gerufen und tritt alle zwei Jahre zusammen. Dieses Jahr findet sie vom 27. November bis 2. Dezember statt. Erörtert werden soll das Ordensleben im Lichte des begonnenen 21. Jahrhunderts in Europa.

An den Sessionen werden etwa 70 Präsidenten, Vizepräsidenten und Generalsekretäre der Europäischen Ordenskongregationen teilnehmen. Untersuchen will man die Zeichen der Zeit für das Ordensleben, insbesondere jene, die für die Zukunft von besonderer Tragweite sind, sagte Pater Lecea bei seiner Eröffnungsansprache.

Auch steht das Thema der Zusammenarbeit zwischen Ordensleuten und Laien, der Vorrang Gottes in einer säkularisierten Welt, die Frage, wie man Gratuität Gottes trotz der Phänomene der Säkularisierung, Verweltlichung und Globalisierung bezeugen kann, die Beziehungen mit dem Islam sowie das Sektenproblem auf der Tagesordnung.

Nach Angaben der UCESM ist Italien das Land mit den meisten Ordensleuten (85.000 Ordensfrauen und 21.778 Ordensmänner), gefolgt von Spanien (48.690 Ordensfrauen und 15.445 Ordensmänner), Frankreich (43.380 Ordensfrauen und 9.900 Ordensmänner), Deutschland (31.404 Ordensfrauen und 5.576 Ordensmänner) und Polen (25.200 Ordensfrauen und 13.111 Ordensmänner).

Wir veröffentlichen in dieser Ausgabe die Botschaft des Heiligen Vaters anlässlich der 10. Generalversammlung der UCESM im Originalwortlaut als Dokument.