Orthodoxe Bischofskonferenz Deutschlands bekommt Satzung

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ESSEN, 26. November 2010 (ZENIT.org).- Die im Februar gegründete Orthodoxe Bischofskonferenz Deutschlands hat eine Satzung bekommen: Diese verabschiedeten die Mitglieder der Bischofskonferenz auf ihre jüngsten Sitzung in Essen. Der serbische orthodoxe Vertreter in der Bischofskonferenz, Bischof Konstantin (Djokic), konnte aus gesundheitlichen Gründen an der Sitzung nicht teilnehmen.

Am 14. November, dem Tag, an dem die orthodoxe Kirche nach dem alten Kalender der Heiligen Kosmas und Damianos gedenkt, wurde eine panorthodoxe hl. Liturgie in der serbischen orthodoxen Kirche in Essen zelebriert. Aus dem Essener Diözesanmuseum wurden zu diesem Anlass Reliquien der beiden Heiligen Ärzte zur Verehrung durch die Gläubigen in die Kirche gebracht.

Mitglieder der Orthodoxen Bischofskonferenz Deutschlands sind 10 Diözesanbischöfe und 7 Vikarbischöfe der orthodoxen Ortskirchen, die in Deutschland vertreten sind. Sie umfasst rund 1,5 Millionen orthodoxe Christen, die in der Bundesrepublik leben. Der Präsident der Konferenz ist, laut Ordnung der so genannten Dyptichen, qua Amt der Vertreter des Ökumenischen Patriarchates, der Kirche von Konstantinopel: Metropolit Augoustinos (Labardakis).

Die orthodoxen Bischofskonferenzen in der Diaspora demonstrieren die kirchliche Einheit der Orthodoxie, haben aber in erster Linie einen beratenden Charakter: Die Bischöfe bleiben ihren jeweiligen Ortskirchen verantwortlich.