Österreich: Neue Provinzialoberin der Don Bosco Schwestern

Neuevangelisierung ist ein Hauptanliegen von Schwester Maria Maxwald FMA

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WIEN, 8. Juni 2005 (ZENIT.org).- Schwester Maria Maxwald FMA übernimmt mit 5. August 2005 die Leitung der österreichischen Provinz der Don Bosco Schwestern. Die 40-jährige Pädagogin tritt damit die Nachfolge von Provinzoberin Sr. Hermine Mülleder FMA an. "Ich bin dankbar für das Vertrauen und die Wertschätzung meiner Mitschwestern und für die Bereitschaft vieler, sich persönlich und als Gemeinschaft auf neue Wege einzulassen", sagte Schwester Maria Maxwald in einer Reaktion.



Hauptanliegen der künftigen Provinzialin sind gemäß einer Presserklärung der Salesianer Don Boscos die Evangelisierung sowie Erziehung und Bildung junger Menschen: "Unsere Aufgaben sind aktuell, weil wir suchende, leidende und herausfordernde Jugendliche begleiten wollen."

Diesem Auftrag kommen die Don Bosco Schwestern in Österreich an sechs Standorten nach. Sie führen Kindergärten und eine Schule, wirken in Pfarren und in der Jugendarbeit, führen ein Studentinnen- und ein Schülerinnenheim und laden zu zahlreichen Freizeitaktivitäten ein.

Das jüngste Projekt der Don Bosco Schwestern in Österreich ist die sozialpädagogische Wohngruppe "Laura" in Stams/Tirol, wo 8- bis 15-jährige Mädchen, die sich in persönlichen, familiären oder gesellschaftlichen Problemsituationen befinden, Unterstützung für eine positive Lebensbewältigung finden.

Die Provinz der Don Bosco Schwestern, der 85 Schwestern angehören, befindet sich in einem Umstrukturierungsprozess, den Schwester Maria Maxwald in den kommenden sechs Jahren leiten wird. Im Herbst 2005 wird das neue Provinzialat in Salzburg eröffnet werden. Das Volontariat für Jugendliche soll weiter ausgebaut, die internationale Gemeinschaft der europäischen Provinzenkonferenz weiter gestärkt werden.

Besonders wichtig ist der neuen Provinzialoberin innerhalb und außerhalb der Don Bosco Familie die Zusammenarbeit "mit Frauen und Männern, denen der salesianische Auftrag unter den Nägeln brennt".

Kurzportrait

Schwester Maria Maxwald, geboren 1965, wuchs in Ohlsdorf in Oberösterreich auf. Sie besuchte die dreijährige Fachschule für wirtschaftliche Frauenberufe der Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck, absolvierte eine Ausbildung als Erzieherin und trat 1987 in das internationale Noviziat der Don Bosco Schwestern in Castelgandolfo bei Rom ein.

Ihre Schwester Regina ist ebenfalls Don Bosco Schwester und leitet die sozialpädagogische Wohngruppe "Laura" in Stams. Nach der Matura im zweiten Bildungsweg studierte Schwester Maria Maxwald von 1993-99 an der Universität Innsbruck Religionspädagogik und Germanistik. Danach arbeitete sie als Erzieherin in Stams, als pädagogische Referentin im Wiener Don Bosco Haus und als Deutsch- und Religionslehrerin in den Don Bosco Schulen in Vöcklabruck.

Heute leitet sie die Hausgemeinschaft der Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck und hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere Aufgaben innerhalb der Ordensgemeinschaft übernommen. Sie spricht Italienisch und vertrat mit Schwester Hermine Mülleder die österreichische Provinz beim 21. Generalkapitel der Don Bosco Schwestern im Jahr 2002 in Rom. Sie ist Delegierte in der Europäischen Provinzenkonferenz des Ordens.

Weitere Information unter: Don Bosco Österreich.