Ozeanien: Bischofskonferenz bittet um Hilfe für Erdbebenopfer

Weitere Erdstöße erwartet

Rom, (ZENIT.org) | 802 klicks

Die Zahl der Todesopfer des Erdbebens und des darauf folgenden Tsunami auf den Salomonen ist auf insgesamt neun Menschen angestiegen, wie der Fidesdienst berichtet.  Viele Menschen würden noch vermisst.

Mindestens 4.500 Obdachlose  und 700 Wohnungen beschädigte Wohnungen sind die Bilanz des Erdbebens, auf dessen ersten Erdstoß am Mittwoch, dem 6. Februar,  40 weitere folgten, wobei jedoch keine weitere Tsunamiwarnung ausgegeben wurde.

Der Geschäftsbeauftragte der Apostolischen Nuntiatur in Port Moresby, Pfarrer Emmanuel Fadeyi, habe dem Fidesdienst aktuelle Informationen zur Verfügung gestellt.

In Port Moresby tagen zurzeit die Bischöfe der Bischofskonferenz von Papua Neuguinea und der Salomonen im Rahmen ihrer Jahresvollversammlung.

„Die Bischöfe sind erschüttert über die tragischen Ereignisse und gedachten bei ihren Gottesdiensten insbesondere auch der Opfer“, so der Mitarbeiter der Nuntiatur. „Sie werden die Entwicklung beobachten und bitten die kirchlichen Einrichtungen um Unterstützung für die staatlichen Hilfsprogramme“, so Pfarrer Fadeyi.

Wie das National Disaster Management Office (NDMO) mitteile, stehe bisher noch keine genauere Bilanz der verursachten Schäden zur Verfügung. Da es weiterhin zu Erdstößen komme, sei der Zugang zu den besonders betroffenen Gebieten in der Region Temotu schwierig. Insbesondere aus den abgelegenen Teilen der Region stünden bisher kaum Informationen zur Verfügung.

Auf den Salomonen sind 19 Prozent der Bevölkerung katholisch.