Pakistan: „Duc in altum“

Jahr der Mission der katholischen Kirche in Pakistan

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KARACHI, 14. September 2011 (ZENIT.org/Fidesdienst). - „Duc in altum“ lautet das Thema des Jahres der Mission und der Evangelisierung, das die katholische Kirche anlässlich des 60jährigen Gründungsjubiläums der Päpstlichen Missionswerke in Pakistan feiert.

Das Jahr der Mission (1. Oktober 2011 bis 30. September 2012) wird der neue Apostolische Nuntius in Pakistan, Erzbischof Edgar Pana Parra, am 30. September 2011 offiziell in der St. Patrick’s-Kathedrale in Karachi eröffnen. Dem Eröffnungsgottesdienst geht ein Studienseminar zu den Herausforderungen der Mission in Karachi voraus, zu dem zahlreiche Delegierte und Experten, Laien und Ordensleute aus dem ganzen Land erwartet werden.

P. Mario Rodrigues, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke, erläuterte dem Fidesdienst die Auswahl des Themas aus dem Lukasevangelium (Lk 5,2-6): „Indem er Simon zum ‚Hinausfahren’ auffordert, möchte Jesus uns verständlich machen, dass mit der Hilfe Gottes nichts unmöglich ist. Wir wünschen uns, dass alle Christen in Pakistan dadurch lernen bei der Verkündigung des Evangeliums etwas zu ‚riskieren’ und dabei darauf zu vertrauen, dass Jesus uns helfen und unsere Netze füllen wird.“

Das Jahr der Mission, so der Nationaldirektor „soll dem Volk Gottes in Pakistan die Dringlichkeit und den Geist der Evangelisierung vermitteln. Evangelisieren heißt für uns, zum Aufbau unsers Landes beitragen, uns als gute Bürger zu bekennen, damit ein wirklich demokratisches Pakistan entsteht, das die Rechte aller respektiert“.

Die Päpstlichen Missionswerke wurden in Pakistan 1952 gegründet. Der damalige Erzbischof James C. Van Miltenburg schlug P. Prisco Nieuwenhuis OFM als ersten Nationaldirektor vor.

Kardinal Pietro Fumasoni Biondi, der damalige Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, stimmte diesem Vorschlag zu.

Seither tragen die Päpstlichen Missionswerke im Land zur Verbreitung der Werte des Evangeliums und des Missionsbewusstseins unter den Gläubigen bei.