Pakistan: Verdächtiger im Mordfall an Minister Bhatti

Geheimdienst weist Vorwürfe zurück

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ROM, Freitag 17. Juni, 2011 (ZENIT.org). - In Pakistan gibt es Fortschritte bei den Ermittlungen in den Mordfällen an dem ehemaligen christlichen Minderheitenminister Shahbaz Bhatti und dem Journalisten Syem Saleem Shahzad.

In Karachi wurde ein Mann festgenommen, der verdächtigt wird, an dem Mord des Leiters des Amts für Minderheiten, Bhatti, beteiligt gewesen zu sein. Laut Presseberichten soll er den Mord während eines aufgezeichneten Telefongesprächs begangen haben.

In der Zwischenzeit hat die pakistanische Regierung eine Untersuchungskommission eingerichtet, die auf den anderen Mordfall an dem Journalisten Shahzad, der in Italien mit der Presseagentur AdnKronos International und dem Tagesblatt La Stampa zusammengearbeitet hatte, Licht werfen soll.

Die Regierung nahm auf diese Weise ein Gesuch der Mitarbeiter des Journalisten auf, der unter mysteriösen Umständen getötet worden war.

Der Geheimdienst des Militärs (Isi), der verdächtigt worden war, an dem Delikt beteiligt gewesen zu sein, hat die Anklage schroff zurückgewiesen.