Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas bei Papst Franziskus

Friedensgespräche

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 468 klicks

Gestern empfing Papst Franziskus den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde in einer Audienz. Die erste Begegnung der beiden dauerte in etwa 30 Minuten. Mahmud Abbas wurde von einer Delegation begleitet, zu der auch die Bürgermeisterin von Betlehem gehörte, Vera Baboun.

Ein besonderer Moment der Begegnung war die Übergabe eines Füllfederhalters, ein Geschenk von Papst Franziskus an den Politiker, der ihn zu einem Besuch in die palästinensischen Gebiete einlud. Bei der Übergabe sagte der Politiker, er hoffe, mit diesem einen Friedensvertrag mit Israel zu unterschreiben, woraufhin der Pontifex meinte: „Bald!“

Auf die Vermittlung der USA laufen derzeit Friedensgespräche zwischen Israel und Palästina an. Bei den Gesprächen von Mahmud Abbas und Papst Franziskus ging es vor allem um den Nahost-Friedensprozess. Dringender denn je sei eine gerechte und belastbare Lösung des Konflikts. Überdies ging es in den Gesprächen um die Lage in Syrien. Was die bilateralen Beziehungen betrifft, wurde erneut betont, dass beide Seiten von den Entwicklungen des Globalen Einverständnisses zufrieden seien. Ebenso wurde über einige existenzielle Aspekte der Tätigkeit der katholischen Kirche in Palästina geredet. Abschließend sprachen Papst Franziskus und Mahmud Abbas über die Situation der christlichen Gemeinden auf palästinensischen Territorien und in der Ostkirche allgemein.