Papst beeindruckt von der Begeisterung der Jugendlichen beim WJT

Die bewegendsten Augenblicke: Vigil und Messe auf dem „Cuatro Vientos“

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ROM, 25. August 2011 (ZENIT.org). – „Begeisterung“ war das von Benedikt XVI. auf häufigsten wiederholte Wort bei der gestrigen Generalaudienz im Hof des Apostolischen Palastes von Castel Gandolfo, um seine Erfahrungen beim jüngsten Weltjugendtag in Madrid zu beschreiben.

Wie es nach einer Apostolischen Reise inzwischen zur Tradition geworden ist, nutzte der Papst die Mittwochsbegegnung mit den Gläubigen und Pilgern aus aller Welt, um die eindrucksvollsten Ereignisse seiner Tage in der spanischen Hauptstadt in Erinnerung zu rufen.

Der Papst bezeichnete zunächst den Weltjugendtag, der zwei Millionen Jugendliche von allen Kontinenten vereint habe, als „ein bewegendes, kirchliches Ereignis“, „eine großartige Erfahrung der Geschwisterlichkeit, der Begegnung mit dem Herrn, des Teilens und des Wachstums im Glauben: eine wahre Flut von Licht“.

„Ich danke Gott“, sagte er,  „für dieses kostbare Geschenk, das Hoffnung für die Zukunft der Kirche gibt: Jugendliche mit dem festen und aufrichtigen Wunsch, ihr Leben in Christus zu verwurzeln, fest im Glauben zu bleiben, den Weg gemeinsam in der Kirche zu gehen“.

Dann ging der Papst nochmals die einzelnen Ereignisse des großen Treffens durch: Von der „unbezähmbaren Begeisterung“ der nach der „tiefsten Wahrheit“ dürstenden Jugendlichen, die sich am ersten Abend auf dem Platz „de Cibeles“ versammelt hatten; zu den jungen Ordensfrauen,  die einen „Glauben voll Mut für die Zukunft“ hätten; zu den jungen Universitätsprofessoren, denen er – zum ersten Mal bei einem Weltjugendtag – im Kloster „El Escorial“ begegnet war und die er dazu ermahnt hatte, mehr Lehrmeister „durch das Leben“ als „durch irgendwelche Kenntnisse“ zu sein.

„Unter den Anwesenden“, unterstrich der Papst, „gab es mehr als einen, der den Ruf des Herrn direkt bei den vorherigen Weltjugendtagen vernommen hat. Ich bin sicher, dass der Herr auch in Madrid an die Tür der Herzen vieler Jugendlicher geklopft hat, damit sie ihm großherzig im priesterlichen Dienst oder im Ordensleben folgen“.

Dann kehrte der Papst in seinen Erinnerungen zur Vigil vom Samstag zurück: „Am Abend feierte eine Vielzahl von Jugendlichen - überhaupt nicht eingeschüchtert durch den Regen und den Wind - und verharrte still in der Anbetung Christi, gegenwärtig in der Eucharistie, um ihn zu loben, ihm zu danken, ihn um Hilfe und Licht zu bitten“.

„Das Treffen in Madrid“, sagte er abschließend, „war vor allem eine wunderbare Kundgebung des Glaubens für Spanien und für die Welt. Für die Vielzahl der Jugendlichen, die aus allen Winkeln der Erde kamen, war es eine besondere Gelegenheit, um nachzudenken, miteinander zu sprechen, die positiven Erfahrungen miteinander auszutauschen und vor allem um gemeinsam zu beten und das Bemühen zu erneuern, das eigene Leben in Christus, dem treuen Freund, zu verwurzeln“.

[ZENIT-Übersetzung des italienischen Originals]