Papst Benedikt: Ausreichende Nahrung für alle Menschen!

„Wer dem Armen zu Hilfe eilt, eilt Christus selbst zu Hilfe.“

| 635 klicks

ROM, 10. November 2008 (ZENIT.org).- Am gestrigen Sonntag wurde in Italien das Erntedankfest begangen. Diesmal stand es unter dem Motto: „Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben.“ Papst Benedikt XVI. forderte, dass es jedem ermöglicht werden müsse, sich gesund und angemessen zu ernähren.



Der Heilige Vater vereinte seine Stimme mit denen der italienischen Bischöfe, damit das Jesu-Wort, das die Feiern prägte, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit tatsächlich auf das „schwere und komplexe Problem des Hungers“ lenken möge. Durch den Preisanstieg einiger Grundnahrungsmittel habe es noch dramatischere Ausmaße angenommen.

Benedikt XVI. betonte, dass die Kirche auf dem ethischen Grundprinzip der universalen Bestimmung der Güter bestehe, das sie, dem Vorbild Jesu folgend, durch viele verschiedene Initiativen des gemeinsamen Teilens in die Praxis umsetze.

Der Papst betete für die Landwirtschaft und vor allem für die kleinen Bauern in den Entwicklungsländern. Er ermutigte alle, die sich dafür einsetzen, dass es keinem an gesunder und angemessener Nahrung mangle: „Wer dem Armen zu Hilfe eilt, eilt Christus selbst zu Hilfe.“