Papst Benedikt ermutigt Bischofkonferenzen aus der Ukraine zu engerer Zusammenarbeit

Empfang in Castel Gandolfo

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CASTEL GANDOLFO, 24. September 2007 (ZENIT.org).- In Castel Gandolfo empfing Papst Benedikt XVI. heute, Montag, die Bischöfe des griechisch-katholischen und des lateinischen Ritus der Ukraine zum Abschluss ihres alle fünf Jahre fälligen „Ad-limina“-Besuchs. Die gemeinsame Audienz sollte ein besonderer „Gestus der kirchlichen Gemeinschaft“ sein.



Der Heilige Vater erinnerte die Hirten daran, dass die eine katholische Kirche in der Verschiedenheit ihrer Riten und geschichtlichen Traditionen überall denselben Jesus Christus verkünde. „Aus diesem Grund besteht das Geheimnis all unserer pastoralen und apostolischen Pläne vor allem in der Treue zu Christus.“

Benedikt XVI. zeigte sich davon überzeugt, dass es für seine Gäste in einem solchen Geist nicht schwierig sei, eine herzliche Zusammenarbeit zwischen den lateinischen und griechisch-orthodoxen Bischöfen zum Wohl des ganzen Christenvolkes zu intensivieren. Diese Zusammenarbeit ermögliche es, Pastoralpläne zu koordinieren und ein gemeinsames Zeugnis zu geben, was auch im Hinblick auf den ökumenischen Dialog mit den orthodoxen Christen und den anderen Kirchen vonnöten sei.

Der Papst schlug vor, dass sich die lateinischen und griechisch-orthodoxen Bischöfe wenigstens einmal im Jahr treffen, damit ihre Seelsorge harmonischer und wirksamer werde. Benedikt XVI. äußerte seine Zuversicht, dass eine brüderliche Zusammenarbeit unter den Hirten eine Ermutigung für alle Gläubigen sein werde, in der Einheit und im apostolischen Eifer zu wachsen. Dadurch werde auch ein fruchtbarer ökumenischer Dialog begünstigt.