Papst Benedikt ermutigt „Kirche in Not“, Medien und Journalistenausbildung zu fördern

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ROM/MÜNCHEN, 17. September 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. hat an das weltweite katholische Hilfswerk Kirche in Not appelliert, christliche Medien und die Ausbildung christlicher Journalisten besonders zu unterstützen.



Unter der „Mitarbeit und Führung von kompetenten und gläubigen Christen“ könnten die Medien „Großes bewirken für die Verbreitung der guten Botschaft des Evangeliums Christi und der christlichen Werte“ schrieb Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone im Auftrag von Papst Benedikt an die Führungskräfte von „Kirche in Not“. Diese hatten bis zum gestrigen Sonntag auf einem Treffen in Castel Gondolfo über die Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit beraten.

In dem heute von „Kirche in Not“ in München veröffentlichten päpstlichen Schreiben wird betont, dass die Medien einen „ungeheuren Einfluss auf die Kultur und das Leben der Menschen“ hätten. Die Kirche brauche „dringend Menschen, durch die Gott auf diesem Feld verstärkt gegenwärtig sein“ können, die „seinem Wort Stimme und Gesicht verleihen und die sich alle verfügbaren Möglichkeiten in geeigneter Weise zu Nutze“ machten, um das Wort Gottes überall zu verbreiten.

Papst Benedikt bestärkte „Kirche in Not“, seine Spendenmittel weiterhin vor allem der Förderung von geistlichen Berufen und engagierten Gläubigen einzusetzen. Das Hilfswerk solle sein besonderes Augenmerk auf den Nahen und Mittleren Osten richten, wo „einige Teilkirchen mit jahrhundertealter Tradition ... in ihrer Existenz bedroht“ seien.

„Voller Dankbarkeit“ blicke der Heilige Vater auf die sechzigjährige Geschichte von „Kirche in Not“, heißt es in dem Brief des Kardinal-Staatsekretärs. Der Papst versichere das gesamte Hilfswerk „mit all seinen Wohltätern und Projektpartnern auf der ganzen Welt“ seiner geistlichen Verbundenheit und seines besonderen Gebetsgedenkens.