Papst Benedikt eröffnet 21. Internationales Friedenstreffen

Sechste Pastoralreise innerhalb Italiens führt den Heiligen Vater nach Neapel

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ROM, 3. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Mit der Feier eines Pontifikalhochamts wird Benedikt XVI. am 21. Oktober in der italienischen Stadt Neapel das 21. Internationale Treffen der Völker und Religionen eröffnen.



Das dreitägige Friedenstreffen, das von der Gemeinschaft Sant’Egidio und der Erzdiözese Neapel gemeinsam organisiert wird, widmet sich dem Thema: „Religionen und Kulturen – Dialog für eine Welt ohne Gewalt“.

Die Tradition der Friedenstreffen geht auf Papst Johannes Paul II. zurück, der für Oktober 1986 einen Weltgebetstag für den Frieden ausgerufen hatte. Ranghohe Vertreter der verschiedenen Religionen waren diesem Aufruf gefolgt und hatten sich in Assisi getroffen.

Papst Benedikt XVI. wird in Neapel mit den rund 300 erwarteten Teilnehmern aus 70 Ländern zusammenkommen. Zu ihnen gehören unter anderem der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I.; der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams; der israelische Oberrabbiner Yona Metzger und der Rektor der Al-Azhar-Universität in Ägypten, Ahmad Al-Tayyeb.

„In einer Zeit, die so sehr von Terrorismus und Krieg geprägt ist, aber ebenso von der Bemühung um Dialog und Versöhnung, kommt den Weltreligionen im öffentlichen Leben eine entscheidende Rolle zu“, betonen die Organisatoren des bevorstehenden Friedenstreffens.

Beim Besuch in Neapel handelt es sich um die sechste Pastoralreise des Heiligen Vaters innerhalb Italiens. Bisher reiste er nach Bari (29. Mai 2005), Verona (19. Oktober 2006), Vigevano und Pavia (21./22. April 2007), Assisi (17. Juni 2007) und Loreto (1./2. September).