Papst Benedikt errichtet in Myanmar (Birma) ein neue Diözese

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ROM, 30. August 2006 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat im südosiatischen Staat Myanmar (Birma) die neue Diözese Banmaw errichtet und Pater Raymond Sumlut Gam zu ihrem ersten Bischof ernannt.



Die neue Diözese, die seit Montag offiziell existiert, steht auf einem Teilgebiet der Diözese Myitkyina, der sie als Suffraganbistum unterstellt ist, berichtete die Nachrichtenagentur "Fides"

Bischof Raymond Sumlut Gam (53) stammt aus Sadung in der Region Nabmaw und war zuletzt Vorsitzender des Presbyterialrats und Leiter der diözesanen Caritaszentrale. Nach dem Studium in Yangon empfing er am 29. März 1981 die Priesterweihe.

Die neue Diözese Banmaw hat eine Größe von 4.006 Quadratkilometern. In ihr leben 53.000 Einwohner, darunter rund 26.000 Katholiken, die von 13 Diözesanpriestern, sechs Ordensbrüdern und 40 Ordensschwestern in zehn Pfarreien betreut und begleitet werden. 16 Personen bereiten sich auf den Empfang der Priesterweihe vor, 122 Katechisten bringen in der Militärdiktatur Kindern und Erwachsenen die Glaubenswahrheiten näher.

Die Diözese Banmaw liegt im Süden der Diözese Myitkyina, die sich über 26.120 Quadratkilometer erstreckt, und umfasst die weltlichen Verwaltungsbezirke Banmaw, Mansi, Momauk und Shwegu. Im Nordwesten grenzt sie an den östlichen Teil der Mutterdiözese, im Süden an die Erzdiözese Mandalay und an die Diözese Loikaw.

72 Prozent der rund 54 Millionen Einwohner von Myanmar sind Buddhisten. 12,6 Prozent bekennen sich zu Naturreligionen, 8 Prozent zur katholischen Kirche und 2,4 Prozent zum Islam.