Papst Benedikt gedenkt der Hochwasseropfer

Gebetsgedenken in Mariazell

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MARIAZELL, 8. September 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. gedachte heute, Samstag, am Ende der Heiligen Messe im Marienwallfahrtsort Mariazell aller Menschen, die aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Tage zu Schaden gekommen sind.



„Viele Menschen in Österreich haben durch die Überschwemmungen dieser Tage zu leiden und haben Schaden auf sich nehmen müssen“, sagte der Heilige Vater. „Ich möchte alle diese Menschen meines Gebetes, meines Mitgefühls, meiner Betroffenheit versichern, und ich bin gewiss, dass alle, die es können, Solidarität zeigen und ihnen helfen werden.“

In seiner Ansprache in der Wiener Hofburg hatte er am Freitagabend das „offene Herz“ der österreichischen Bevölkerung für die Armen und Notleidenden im eigenen Land gewürdigt sowie ihre Freigiebigkeit, „wenn es gilt, bei Katastrophen und Unglücksfällen weltweite Solidarität zu bekunden.“

Mittlerweile hat sich die Hochwassersituation entspannt. In der Nacht von Freitag auf Samstag waren mehr als 1.000 Feuerwehrmänner im Einsatz.

Benedikt XVI. gedachte auch zweier Wallfahrer, die aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters auf dem Weg zum Gnadenort zusammengebrochen und gestorben waren. „Ich hab sie in der Heiligen Messe in mein Gebet hineingenommen, und wir dürfen sicher sein, dass sie die Muttergottes direkt zum Herrn hingeführt hat, da sie zur Muttergottes gepilgert waren, um mit ihr Jesus zu begegnen.“

Ein 83-Jähriger war nach Angaben des Roten Kreuzes einem Herzinfarkt, ein 80-Jähriger einem Kreislaufversagen erlegen.