Papst Benedikt: Heiligkeit, ein Weg für alle

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ROM, 31. Januar 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. hat Tausenden von Gläubigen vor Augen gehalten, dass jeder Mensch in der Lage ist, den „Weg zur Heiligkeit“ zu gehen.



Während der Generalaudienz, die der Heilige Vater dazu benutzte, um über das Leben von Barnabas, Silas und Apollos nachzudenken, dreier „Kollegen“ des heiligen Paulus, kam er am Mittwochvormittag auch auf die allgemeine Berufung zur Heiligkeit zu sprechen.

„Nicht die Tatsache, nie einen Fehler begangen zu haben, sondern die Fähigkeit zur Versöhnung und zur Vergebung macht uns heilig. Und alle können wir diesen Weg zur Heiligkeit lernen“, bekräftige Benedikt XVI.

Anhand der Biographie der drei Zeugen des Evangeliums zeigte der Papst auf, dass es auch unter Heiligen zu „Auseinandersetzungen, Zwietracht und Streitigkeiten“ komme. „Und dies erscheint mir als sehr tröstend, denn wir sehen, dass die Heiligen nicht ‚vom Himmel gefallen‘ sind. Sie sind Menschen wie wir, mit auch komplizierten Problemen.“

Heiligkeit besteht nach Worten Benedikts XVI. „nicht darin, nie einen Fehler oder eine Sünde begangen zu haben. Die Heiligkeit wächst in der Fähigkeit zur Bekehrung, zur Reue; zur Bereitschaft, wieder neu anzufangen, und vor allem in der Fähigkeit zu Versöhnung und Vergebung.“