Papst Benedikt ruft neuerlich zum Frieden im Heiligen Land und im Irak auf

„Im Namen Gottes: Verlasst die Wege des Hasses und der Rache“

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ROM, 10. März 2008 (ZENIT.org).- Nach dem Angelus-Gebet des gestrigen Sonntags richtete Papst Benedikt XVI. erneut einen dringlichen Friedensappell an Israelis und Palästinenser. Zudem gedachte er erneut der Entführung des chaldäischen Erzbischofs von Mossul, Msgr. Paulos Faraj Rahho, und der tragischen Situation zahlreicher Menschen im Irak.



Das schwere Attentat, das vor wenigen Tagen Jerusalem erschütterte, habe im Heiligen Land erneut zu einem Blutbad geführt, und es nähre eine nicht enden wollende Spirale der Zerstörung und des Todes, erklärte der Bischof von Rom.

Angesichts dieser Situation rief Benedikt XVI. zum Gebet um das Geschenk des Friedens für den Nahen Osten auf und vertraute der Barmherzigkeit Gottes die vielen unschuldigen Opfer an. Außerdem bekundete der Papst den Familien der Todesopfer und den Verwundeten der gewaltsamen Konflikte seine Solidarität.

Die israelischen und palästinensischen Obrigkeiten bestärkte der Heilige Vater in ihrem Vorsatz, „mittels Verhandlungen mit dem Aufbau einer friedlichen und gerechten Zukunft für ihre Völker fortzufahren“. Benedikt XVI. bekräftigte: „Im Namen Gottes bitte ich alle, die verworrenen Wege des Hasses und der Rache zu verlassen und verantwortungsbewusst die Wege des Dialogs und des Vertrauens zu beschreiten.“

Gleiches gelte für den Irak. Benedikt XVI. gedachte erneut des noch ungewissen Schicksals des entführten Erzbischofs von Mossul der Chaldäer, Paulos Faraj Rahho. Die „blinde und absurde Gewalt“, so der Papst, die viele Iraker erleiden müssen, sei mit Sicherheit „gegen den Willen Gottes“.