Papst Benedikt ruft zum Ende der Gewalt in Nordirland auf

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ROM, 11. März 2009 (ZENIT.org).- Am Ende der heutigen Generalaudienz verurteilte Papst Benedikt XVI. die jüngsten Terroranschläge in Nordirland. Vor rund 50.000 Pilgern und Besuchern, die sich auf dem Petersplatz zur traditionellen Begegnung am Mittwoch eingefunden hatten, rief der Heilige Vater eindringlich zu einem Ende der Gewalt auf. Der Papst appellierte an die Bevölkerung Nordirlands, sich weiterhin für Dialog und Aussöhnung einzusetzen.



Mit großem Schmerz habe er die Nachrichten vom Mord an zwei jungen britischen Soldaten und der Ermordung eines Polizeibeamten in Nordirland vernommen. „Den Familien der Opfer und den Verletzten sichere ich hiermit meine geistliche Nähe zu“, so Benedikt XVI.

„Zugleich verurteile ich diese abscheulichen Terroranschläge auf das Schärfste. Sie entweihen nicht nur das menschliche Leben, sondern gefährden zudem ernsthaft den politischen Friedensprozess in Nordirland und drohen, die vielen Hoffnungen auszulöschen, die dieser Friedensprozess in der Region und in der ganzen Welt geweckt hat.“