Papst Benedikt verurteilt Verbrechen gegen das Erbe der Umwelt

Appell am Ende der Generalaudienz

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ROM, 29. August 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. rief am Mittwoch dazu auf, für die Opfer der Flutkatastrophe und der verheerenden Brände in Asien beziehungsweise Europa zu beten.



Am Ende der Generalaudienz, die am Mittwoch ganz im Zeichen des „Vaters der Mystik“ Gregor von Nyssa stand (* um 335, † nach 394), erklärte der Heilige Vater: „In diesen Tagen sind einige Landstriche von schweren Unglücken heimgesucht worden: Ich beziehe mich dabei auf die Flutkatastrophen in einigen Ländern des Fernen Ostens sowie auf die verheerenden Brände in Griechenland, Italien und anderen Nationen Europas.

Angesichts derartiger dramatischer Notfälle, die zahlreiche Opfer und großen materiellen Schaden verursacht haben, kann man nur zutiefst besorgt sein wegen des unverantwortlichen Verhaltens einiger, die die Unversehrtheit der Menschen aufs Spiel setzen und das Erbe der Umwelt zerstören, ein wertvolles Gut der ganzen Menschheit. Ich schließe mich all denen an, die zu Recht solche kriminellen Aktionen anprangern, und ich lade alle ein, für die Opfer dieser Tragödien zu beten.“

In Griechenland sind in den vergangenen Tagen aufgrund der Brände 63 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Caritas sind in Indien 1.800 Menschen, in Bangladesch mehr als 150 Menschen und in Nepal rund 100 Menschen von den heftigen Überflutungen der diesjährigen Monsun-Saison in den Tod gerissen worden. Dramatisch ist die Situation auch in Nordkorea und Pakistan.