Papst Benedikt XVI.: Die Welt benötigt den „Geist der Gemeinschaft“!

Kriegsgedenken und Grußworte an Jugendliche, Kranke und Frischvermählte

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ROM, 2. September 2009 (ZENIT.org).- Anlässlich des 70. Jahrestages des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs, der gestern, Dienstag, begangen worden war, gedachte Papst Benedikt XVI. heute, Mittwoch, der „Absurdität des Kriegs“.



In seinem Grußwort an die Pilger aus Polen erklärte der Papst am Ende seiner Generalaudienz im Vatikan: „Menschliche Tragödien und die Absurdität des Krieges bleiben im Gedächtnis der Völker eingeschrieben. Lasst uns Gott bitten, dass der Geist der Vergebung, des Friedens und der Versöhnung die Herzen der Menschheit durchdringe. Europa und die heutige Welt bedürfen eines Geistes der Gemeinschaft. Bauen wir sie auf Christus und seinem Evangelium, auf dem Fundament der Liebe und der Wahrheit.“

Die letzten Worte des Bischofs von Rom galten wie gewohnt den Jugendlichen, den Frischvermählten und den Kranken. Alle jungen Menschen ermutigte Papst Benedikt, „das Wort des Herrn mit dem Mut und der Fantasie anzunehmen und zu leben, wie sie für euer Alter so charakteristisch sind“. Die Kranken, von denen einige im Rollstuhl erschienen waren, bat er darum, die Lehren des Evangeliums im Herzen zu erwägen, „um in der Prüfung des Leidens daraus Kraft, Zuversicht und Halt zu schöpfen“.

Schließlich richtete sich der Heilige Vater an die Brautleute und Frischvermählten. Ihnen gegenüber äußerte er die Hoffnung, dass sie den Weg, den Gottes Sohn weise, „mit großzügiger Treue“ einschlagen mögen, damit ihre Familien „auf dem unerschütterlichen Felsen seines Wortes“ errichtet seien.