Papst Benedikt XVI. empfängt Delegation des israelischen Großrabbinats

„Ich komme als Pilger in das Heilige Land“

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ROM, 12. März 2009 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. will mit seinem Pastoralbesuch in Jordanien, Israel und Palästina vom 8. bis 15. Mai (ZENIT berichtete) zur Vertiefung des Dialogs der Kirche mit dem jüdischen Volk beitragen, „so dass die Juden und die Christen und auch die Muslime in Frieden und Eintracht in diesem Heiligen Land leben“.



Am heutigen Vormittag empfing Papst Benedikt XVI. eine Delegation des Großrabbinats Israels sowie der Katholischen Kommission für die Beziehungen zum Judentum.

Der Heilige Vater erklärte seinen Gästen, dass er die bevorstehende Pastoralreise ins Heilige Land als eine Gelegenheit zur Stärkung des Friedens und des interreligiösen Dialogs betrachte. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Intensivierung des christlich-jüdischen Dialogs eines der Ergebnisse der Reise Johannes Pauls II. ins Heilige Land (2000) gewesen sei.

Im Lauf der letzten sieben Jahre sei die Freundschaft zwischen der katholischen Kommission und dem Großrabbinat gewachsen, so Papst Benedikt. Die Zusammenarbeit habe zu einem immer größeren Bewusstsein der gemeinsamen Werte geführt, die die Grundlage der jeweiligen religiösen Traditionen bilden.

Während seiner Reise ins Heilige Land wolle er für die Region des Nahen Ostens als auch für die weltweite Menschheitsfamilie vor allem „für das kostbare Geschenk der Einheit und des Friedens beten“, fuhr Benedikt XVI. fort.