Papst Benedikt XVI. ermutigt Bischöfe der Fokolar-Bewegung, die Einheit aller Jünger Christi zu vertiefen

Ökumenisches Bischofstreffen in Castel Gandolfo

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ROM, 27. September 2006 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag nach „dem Angelus-Gebet in Castel Gandolfo Bischöfe aus aller Welt, die der Fokolar-Bewegung nahe stehen, dazu ermutigt, sich weiterhin um die volle Einheit aller Jünger Christi zu bemühen.



„Liebe Brüder, mir gefällt diese besondere Verpflichtung, die ihr im Hinblick auf die volle Einheit unter den Christen lebt, und ich wünsche den diözesanen Gemeinden, die Euch anvertraut wurden, alles Gute“, so der Heilige Vater, der die Bischöfe anschließend in seiner Sommerresidenz willkommen hieß.

Die 45 Bischöfe aus rund 20 Ländern tagten vom 20. bis zum 27. September im Fokolar-Zentrum in Castel Gandolfo bei Rom. Sie kommen aus Äthiopien, Finnland, Australien, Indien und Südamerika. Sie betrachteten in diesen Tagen, auf welche Weise der „gekreuzigte und verlassene Christus“ als Zentrum der Spiritualität der Fokolare den „notwendigen Weg“ darstelle, um zu einer „vollkommenen sichtbaren Einheit unter allen Christen“ zu gelangen.

Die mit der Fokolar-Bewegung verbundenen Bischöfe orientieren sich an der "Spiritualität der Einheit", wie sie von der Fokolar-Gründerin Chiara Lubich entwickelt wurde. Die Erfahrungen der letzten 30 Jahre sei für die Bischöfe aus 22 Kirchen des Westens und Ostens eine Anregung gewesen, der Einheit zu dienen, heißt es in einer diesbezüglichen Presseerklärung.

Das erste Bischofstreffen dieser Art hatte 1977 auf Initiative des damaligen Aachener Bischofs Klaus Hemmerle stattgefunden; Papst Paul VI. hatte die Initiative von Anbeginn gutgeheißen und gefördert.