Papst Benedikt XVI. ermutigt zur Nachahmung des Apostels Andreas

Grußworte an Jugendliche, Kranke und Eheleute

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ROM, 29. November 2007 (ZENIT.org).- Mit Blick auf das morgige Fest des Apostels Andreas hat Benedikt XVI. die Gläubigen zur Nachahmung des Bruders des Apostelfürsten Petrus ermutigt.



Am Ende der Generalaudienz lud der Heilige Vater am Mittwoch alle jungen Menschen ein, sich den Heiligen zum „Vorbild für ein treues und mutiges christliches Zeugnis“ zu nehmen.

Den Kranken unter den rund 8.000 Pilgern, die in der Audienzhalle Pauls VI. zusammengekommen waren, versicherte Benedikt XVI.: Der heilige Andreas tritt vor Gott für euch ein, „damit der göttliche Trost, den Jesus denen verheißen hat, die leiden, eure Herzen erfülle und euch im Glauben stärke“.

Schließlich wandte sich der Papst an die Frischvermählten, von denen einige in Hochzeitsgewändern erschienen waren. Sie ermutigte er, „immer dem Projekt der Liebe zu entsprechen“, an dem Christus sie durch das Ehesakrament teilhaben lasse.

Der Apostel Andreas, einst ein Jünger des Johannes des Täufers, unterrichtete Petrus von der Entdeckung des Messias. Beide waren Fischer und wurden später vom Herrn persönlich dazu auserkoren, „Menschenfischer“ zu sein.

Andreas verkündete das Evangelium in Kleinasien und im Süden Russlands. In der griechischen Stadt Patras erlitt der Gründervater des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel um das Jahr 60 das Martyrium. Wie Jesus wurde er gekreuzigt, allerdings an einem Kreuz mit schrägen Balken, dem so genannten „Andreaskreuz“. Er ist Nationalheiliger von Russland und Schottland.