Papst Benedikt XVI. ruft zum Gebet für die Ökumene auf

| 1020 klicks

ROM, 10. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. bittet die Gläubigen, für den Fortschritt in der Ökumene zu beten.



Am Ende der Generalaudienz, die heute, Mittwoch, ganz im Zeichen des heiligen Bischofs Hilarius Poitiers aus dem vierten Jahrhundert stand, wünschte der Heilige Vater den Arbeiten der derzeit in Ravenna tagenden Gemischten internationalen Kommission für den theologischen Dialog zwischen der katholischen Kirche und der Orthodoxie viel Erfolg.

Der Papst wies darauf hin, dass die zehnte Vollversammlung des Expertengremiums, das sich aus jeweils 30 Mitgliedern der katholischen Kirche und der orthodoxen Kirchen zusammensetzt, „ein theologisches Thema von besonderem ökumenischen Interesse“in den Blick nehme, nämlich „das der ekklesiologischen und kirchenrechtlichen Konsequenzen der sakramentalen Gestalt der Kirche, kirchliche Gemeinschaft, Konziliarität und Hierarchie“. Anschließend rief er die Gläubigen zum Gebet auf: „Ich bitte euch, mit mir gemeinsam dafür zu beten, dass dieses Treffen helfen möge, zur vollen Einheit zwischen Katholiken und Orthodoxen zu gelangen, und dass man baldmöglichst den Kelch des Herrn miteinander teilen kann.“

Die Delegationen der Dialog-Kommission werden von Metropolit Ioannis von Pergamo (für das Ökumenische Patriarchat) beziehungsweise Kardinal Walter Kasper, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, geleitet.