Papst Benedikt XVI. steht Priestern Rede und Antwort (Teil 3)

„Wir wollen und müssen stets diesen Glauben und die Liebe, die in unserem Glauben lebt, bezeugen“

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ROM, 12. März 2008 (ZENIT.org).- Bei der traditionellen Begegnung Benedikts XVI. mit dem Klerus der Diözese Rom wurde am 7. Februar auch über den interreligiösen Dialog und die damit verbundene Frage nach der „Fülle des Heils“ gesprochen, wie auch über das richtige Gleichgewicht zwischen Feierlichkeit und jugendgemäßer Emotivität in der Liturgie.

Der Heilige Vater erklärte unter anderem: „Das Evangelium ist ein großes Geschenk, das Geschenk der großen Liebe, der großen Wahrheit, das wir nicht nur für uns selbst behalten können, sondern das wir den anderen anbieten müssen, im Bewusstsein, dass Gott ihnen die Freiheit und das notwendige Licht schenkt, um die Wahrheit zu finden. Das ist die Wahrheit. Und das ist daher auch mein Weg. Die Mission ist kein Zwang, sondern ein von Gott geschenktes Angebot. Dabei ist es seiner Güte überlassen, die Menschen zu erleuchten, damit sich das Geschenk der konkreten Freundschaft mit dem Gott, der ein menschliches Angesicht hat, überall verbreitet. Daher wollen und müssen wir stets diesen Glauben und die Liebe, die in unserem Glauben lebt, bezeugen.“

Wir veröffentlichen die offizielle Übersetzung des Heiligen Stuhls. Teil 1 dieser Gesprächsrunde erschien am 9. März, Teil 2 am 10. März.

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Don Paul Chungat, Pfarrvikar von »San Giuseppe Cottolengo«

Ich heiße Don Chungat, komme aus Indien und bin zur Zeit Vikar der Pfarrei von »San Giuseppe« im Stadtteil »Valle Aurelia«. Ich möchte Ihnen danken, daß Sie mir die Gelegenheit gegeben haben, drei Jahre lang in der Diözese Rom zu dienen. Das war für mich, für meine Studien, eine große Hilfe – wie, so glaube ich, für alle Priester, die sich zum Studium in Rom aufhalten. Jetzt ist für mich die Zeit gekommen, in meine Diözese in Indien zurückzukehren, wo die Katholiken nur ein Prozent der Bevölkerung ausmachen, während 99 Prozent Nichtchristen sind. In diesen Tagen hat mir die Situation der missionarischen Evangelisierung in meiner Heimat sehr zu denken gegeben. In der kürzlich erschienenen Note der Kongregation für die Glaubenslehre sind einige Worte enthalten, die im Zusammenhang mit dem interreligiösen Dialog schwer verständlich sind. Zum Beispiel ist unter der Nr. 10 von der »Fülle des Heiles« die Rede und im einführenden Teil von einer »formalen Eingliederung in die Kirche«. Diese Dinge werden schwer vermittelbar sein, wenn ich sie nach Indien bringen und Gespräche führen werde mit meinen hinduistischen Freunden und mit den Gläubigen anderer Religionen. Meine Frage ist folgende: Ist die »Fülle des Heiles« im qualitativen oder im quantitativen Sinn zu verstehen? Wenn es quantitativ zu verstehen ist, dann gibt es einige Schwierigkeiten. Das Zweite Vatikanische Konzil sagt, daß auch in anderen Religionen Samenkörner des Lichts vorhanden sein können. Wenn es qualitativ aufzufassen ist, worin zeigt sich dann, außer in der Geschichtlichkeit und in der Fülle des Glaubens, die Einzigartigkeit unseres Glaubens in bezug auf den interreligiösen Dialog?

Danke für diesen Beitrag. Sie wissen natürlich, daß für Ihre Fragen in ihrer ganzen Tragweite ein Semester Theologie nötig wäre! Ich will versuchen, mich kurz zu fassen. Sie kennen die Theologie, es gibt große Meister und viele Bücher. Zunächst einmal danke ich Ihnen für Ihr Zeugnis, denn Sie sagen, daß Sie sich freuen, in Rom arbeiten zu können, obwohl sie aus Indien kommen. Für mich ist das ein wunderbares Phänomen der Katholizität. Heute gehen nicht nur die Missionare aus dem Westen in die anderen Kontinente, sondern es gibt einen Gabenaustausch: Inder, Afrikaner, Südamerikaner arbeiten bei uns, und unsere Leute gehen in die anderen Kontinente. Es ist ein Geben und Nehmen von allen Seiten, und gerade das ist die Lebenskraft der Katholizität: Wir alle sind Schuldner der Gaben des Herrn, und dann kann einer den anderen beschenken. In diesem Gabenaustausch, diesem Geben und Nehmen, lebt die katholische Kirche. Ihr könnt aus dem Umfeld und den Erfahrungen im Westen lernen und wir nicht weniger von euch. Ich sehe, daß gerade der Geist der Religiosität, der in Asien ebenso wie in Afrika vorhanden ist, die Europäer, die oft ein wenig kalt sind im Glauben, überrascht. Und so ist die Lebendigkeit des religiösen Geistes wenigstens in diesen Kontinenten ein großes Geschenk für uns alle, vor allem für uns Bischöfe der westlichen Welt und besonders jener Länder, in denen das Phänomen der Einwanderung von den Philippinen, aus Indien und so weiter stark ausgeprägt ist. Unser kalter Katholizismus wird durch die Leidenschaft, die von euch ausgeht, belebt. Die Katholizität ist also ein großes Geschenk.

Kommen wir zu den Fragen, die Sie mir gestellt haben. Ich habe in diesem Augenblick die genauen Worte des von Ihnen erwähnten Dokuments der Kongregation für die Glaubenslehre nicht vor Augen, aber ich möchte auf jeden Fall zwei Dinge sagen. Einerseits ist es absolut notwendig, einen Dialog zu führen, einander kennenzulernen, zu achten und zu versuchen, auf jede nur mögliche Weise an den großen Zielen der Menschheit mitzuarbeiten, sich für die Linderung ihrer großen Nöte einzusetzen, um Fanatismen zu überwinden und einen Geist des Friedens und der Liebe herbeizuführen. Und das entspricht auch dem Geist des Evangeliums, dessen Sinn es ist, daß der Geist der Liebe, den Jesus uns vermittelt hat, der Frieden Jesu, den er uns durch das Kreuz geschenkt hat, überall auf der Welt gegenwärtig wird. In diesem Sinne muß der Dialog ein wahrer Dialog sein, unter Achtung des anderen und in der Annahme seines Andersseins. Er muß aber auch dem Evangelium entsprechen: Sein grundlegendes Ziel muß es sein, den Menschen zu helfen, in der Liebe zu leben und dafür zu sorgen, daß diese Liebe in allen Teilen der Welt Verbreitung finden kann.

Aber diese so notwendige Dimension des Dialogs, also der Achtung des anderen, der Toleranz, der Zusammenarbeit, schließt die andere Dimension nicht aus: Das Evangelium ist ein großes Geschenk, das Geschenk der großen Liebe, der großen Wahrheit, das wir nicht nur für uns selbst behalten können, sondern das wir den anderen anbieten müssen, im Bewußtsein, daß Gott ihnen die Freiheit und das notwendige Licht schenkt, um die Wahrheit zu finden. Das ist die Wahrheit. Und das ist daher auch mein Weg. Die Mission ist kein Zwang, sondern ein von Gott geschenktes Angebot. Dabei ist es seiner Güte überlassen, die Menschen zu erleuchten, damit sich das Geschenk der konkreten Freundschaft mit dem Gott, der ein menschliches Angesicht hat, überall verbreitet. Daher wollen und müssen wir stets diesen Glauben und die Liebe, die in unserem Glauben lebt, bezeugen. Wir würden eine wahre menschliche und göttliche Pflicht vernachlässigen, wenn wir die anderen allein ließen und den Glauben, den wir haben, nur uns selbst vorbehielten. Wir wären auch uns selbst gegenüber untreu, wenn wir diesen Glauben nicht der Welt anbieten würden, wenn auch immer in der Achtung der Freiheit der anderen. Die Gegenwart des Glaubens in der Welt ist ein positives Element, auch wenn niemand sich bekehrt; sie ist ein Bezugspunkt.

Vertreter nichtchristlicher Religionen haben zu mir gesagt: Für uns ist die Anwesenheit des Christentums ein Bezugspunkt, der uns hilft, auch wenn wir uns nicht bekehren. Denken wir an die große Gestalt des Mahatma Gandhi: Obwohl er fest an seine Religion gebunden war, war für ihn die Bergpredigt ein grundlegender Bezugspunkt, der sein ganzes Leben gestaltet hat. Und so ist der Sauerteig des Glaubens, auch wenn er ihn nicht zum Christentum bekehrt hat, in sein Leben hineingekommen. Und mir scheint, daß dieser Sauerteig der christlichen Liebe, der aus dem Evangelium aufleuchtet – über die Missionsarbeit hinaus, die die Räume des Glaubens zu erweitern sucht –, ein Dienst ist, den wir der Menschheit leisten.

Denken wir an den hl. Paulus. Ich habe vor kurzem seine missionarische Motivation noch einmal vertieft. Darüber habe ich anläßlich der Begegnung zum Jahresende auch zur Kurie gesprochen. Ihn berührte die Rede des Herrn über die Endzeit. Bevor alles geschieht, vor der Rückkehr des Menschensohnes muß das Evangelium allen Völkern verkündet werden. Voraussetzung dafür, daß die Welt zu ihrer Vollendung kommt, für ihre Öffnung zum Paradies hin, ist die Verkündigung des Evangeliums an alle Menschen. Er setzte seinen ganzen missionarischen Eifer dafür ein, das Evangelium möglichst schon in seiner Generation zu allen Menschen gelangen zu lassen, um dem Gebot des Herrn zu entsprechen, »daß es allen Völkern verkündet werde«. Sein Wunsch war nicht so sehr, alle Völker zu taufen, als vielmehr die Gegenwart des Evangeliums in der Welt und dadurch die Vollendung der Geschichte als solcher. Mir scheint, daß man heute, wenn man den Gang der Welt betrachtet, besser verstehen kann, daß die Gegenwart des Wortes Gottes, daß die Verkündigung, die als Sauerteig zu allen gelangt, notwendig ist, damit die Welt wirklich zu ihrem Ziel gelangen kann. In diesem Sinne wollen wir natürlich die Bekehrung aller, aber das Handeln überlassen wir letztlich dem Herrn. Wichtig ist, daß derjenige, der sich bekehren will, die Möglichkeit dazu hat, und daß in der Welt für alle dieses Licht des Herrn sichtbar wird – als Bezugspunkt und als Licht, das hilft und ohne das die Welt sich selbst nicht finden kann. Ich weiß nicht, ob ich mich gut verständlich gemacht habe: Dialog und Mission schließen einander nicht nur nicht aus, sondern erfordern sich gegenseitig.

Don Alberto Orlando, Vikar von »Santa Maria Madre della Provvidenza«

Ich bin Don Alberto Orlando, Pfarrvikar von »Santa Maria Madre della Provvidenza«. Ich möchte Ihnen eine Schwierigkeit schildern, die ich im vergangenen Jahr in Loreto mit den Jugendlichen erlebt habe. In Loreto haben wir einen wunderschönen Tag verbracht, aber neben den vielen schönen Dingen ist uns eine gewisse Distanz zwischen Ihnen und den Jugendlichen aufgefallen. Wir sind am Nachmittag angekommen, und es ist uns nicht gelungen, einen richtigen Platz zu finden, noch etwas zu sehen oder zu hören. Als dann der Abend kam, sind Sie gegangen, und wir blieben gleichsam dem Fernsehen ausgesetzt, das uns in gewissem Sinne ausgenutzt hat. Die Jugendlichen brauchen jedoch Wärme. Ein Mädchen hat zum Beispiel zu mir gesagt: »Normalerweise nennt der Papst uns ›liebe Jugendliche‹, heute jedoch hat er uns ›junge Freunde‹ genannt«. Und sie hat sich sehr darüber gefreut. Wieso sollte man dieses Detail, diese Nähe nicht hervorheben? Auch die Fernsehübertragung von Loreto war sehr kalt, sehr distanziert, und während des Gebets gab es Schwierigkeiten, weil die Lichtquellen, mit denen dieser Augenblick verbunden war, nicht vor Ende der Fernsehübertragung eingeschaltet wurden. Die zweite Sache, mit der wir uns etwas schwertaten, war die Liturgie am nächsten Tag, die ein bißchen schwerfällig war, besonders der Gesang und die Musik. Beim Halleluja bemerkte zum Beispiel ein Mädchen, daß trotz der Hitze die Gesänge und die Musik sich sehr in die Länge zogen, so als würden die Strapazen derer, die eng im Gedränge standen, niemanden interessieren. Und dabei waren es Jugendliche, die jeden Sonntag in die Messe gehen. Ich habe also folgende Fragen: Wieso gibt es diese Distanz zwischen Ihnen und den Jugendlichen? Und zweitens, wie läßt sich der Schatz der Liturgie mit ihrer ganzen Feierlichkeit in Einklang bringen mit dem Gefühl, der Liebe und der Emotivität, die die Jugendlichen nährt und derer sie so sehr bedürfen? Ich möchte auch einen Rat: Wie sollen wir das richtige Gleichgewicht finden zwischen Feierlichkeit und Emotivität? Auch wir Priester fragen uns oft selbst, in welchem Maße wir in der Lage sind, die Emotionen und Gefühle mit Einfachheit zu leben. Und da wir die Verwalter des Sakraments sind, möchten wir fähig sein, Gefühl und Emotivität in das richtige Gleichgewicht zu bringen.

Der erste Punkt, den Sie mir vorlegen, ist mit der organisatorischen Lage verbunden: Ich habe sie so vorgefunden wie sie war und weiß daher nicht, ob es vielleicht anders hätte organisiert werden können. In Anbetracht der Tatsache, daß Tausende von Menschen anwesend waren, war es, glaube ich, unmöglich, allen die gleiche Nähe zuzusichern. Gerade deshalb haben wir die Runde mit dem Auto gemacht, um den einzelnen Personen ein wenig näher zu sein. Wir werden jedoch darüber nachdenken und sehen, ob es bei zukünftigen Begegnungen mit so vielen tausend Menschen möglich sein sollte, etwas anders zu machen. Es scheint mir jedoch wichtig, ein größeres Gefühl innerer Nähe zu entwickeln, eine Brücke zu finden, die uns verbindet, auch wenn wir räumlich voneinander entfernt sind.

Ein großes Problem dagegen sind die Liturgien, an denen Massen von Menschen teilnehmen. Ich erinnere mich, daß 1960 auf dem großen Internationalen Eucharistischen Kongreß in München versucht wurde, den Eucharistischen Kongressen eine neue Form zu geben. Sie waren bis dahin nur Akte der Anbetung gewesen. Man wollte die Feier der Eucharistie in den Mittelpunkt stellen als Akt der Gegenwart des gefeierten Mysteriums. Aber sofort kam die Frage auf, wie das möglich sein sollte. Anbeten, so sagte man, kann man auch aus der Ferne; aber um die Eucharistie zu feiern, bedarf es einer kleineren Gemeinde, die in Wechselbeziehung zum Mysterium steht, einer Gemeinde, die zur Feier des Mysteriums versammelt ist. Viele waren gegen eine öffentliche Eucharistiefeier mit 100.000 Personen. Sie sagten, daß dies schon aufgrund der Struktur der Eucharistie nicht möglich sei, denn diese erfordert eine Gemeinde für die Gemeinschaft. Auch große und sehr angesehene Persönlichkeiten waren gegen diese Lösung. Dann schuf Professor Jungmann, ein großer Liturgiker, einer der großen Väter der Liturgiereform, das Konzept der »statio orbis«: Er kehrte zurück zur »statio Romae«, wo sich die Gläubigen in der Fastenzeit an einem Ort, der »statio«, versammeln. Sie sind also in »statio« wie die Soldaten für Christus und gehen dann gemeinsam zur Eucharistie. Wenn diese, so sagte er, die »statio« der Stadt Rom ist, wo die Stadt Rom sich versammelt, dann ist jene die »statio orbis«. Und von jenem Augenblick an haben wir Eucharistiefeiern, an denen Massen von Menschen teilnehmen. Für mich, muß ich sagen, bleibt es ein Problem, weil die konkrete Gemeinschaft bei der Feier grundlegend ist, und daher finde ich nicht, daß man wirklich die endgültige Antwort gefunden hat. Auch in der letzten Synode habe ich diese Frage aufgebracht, auf die jedoch keine Antwort gefunden wurde. Noch eine weitere Frage ließ ich stellen, zur Massenkonzelebration: Denn wenn zum Beispiel tausend Priester konzelebrieren, dann weiß man nicht, ob die vom Herrn gewollte Struktur noch gegeben ist. Jedenfalls stellen sich diese Fragen. Und so wurden Sie mit der Schwierigkeit der Teilnahme an einer Massenfeier konfrontiert, bei der nicht alle auf dieselbe Weise einbezogen werden können. Man muß sich daher für einen gewissen Stil entscheiden, damit die Würde gewahrt wird, die die Eucharistie immer haben muß. Die Gemeinschaft ist also nicht einheitlich, und die Teilnahme am Ereignis wird unterschiedlich erfahren; für einige ist sie gewiß unbefriedigend. Aber das hing nicht von mir ab, sondern vielmehr von denen, die die Vorbereitungen getroffen haben.

Man muß daher gut darüber nachdenken, was man in diesen Situationen tun soll, wie man den Herausforderungen begegnen soll. Wenn ich mich nicht irre, wurde die Musik von einem Behindertenorchester gespielt. Vielleicht stand dahinter der Gedanke zu zeigen, daß Behinderte die heilige Feier mitgestalten können und daß gerade sie nicht ausgeschlossen werden dürfen, sondern eine wichtige Rolle spielen müssen. Und durch die Liebe zu ihnen haben sich die anderen nicht ausgeschlossen, sondern im Gegenteil einbezogen gefühlt. Diese Überlegung finde ich sehr lobenswert, und ich teile diesen Gedanken. Natürlich bleibt das Grundproblem jedoch bestehen. Aber wenn man weiß, was die Eucharistie ist, dann nimmt man – auch wenn man nicht die Möglichkeit zu einer aktiven Beteiligung hat, die man sich gewünscht hätte, um sich einbezogen zu fühlen – mit dem Herzen an ihr teil, wie es in der uralten Aufforderung in der Kirche heißt, die vielleicht gerade für diejenigen geschaffen wurde, die in der Basilika ganz hinten standen: »Erhebet die Herzen! Jetzt gehen wir alle aus uns heraus, so daß wir alle beim Herrn und bei einander sind«. Wie gesagt, ich leugne das Problem nicht, aber wenn wir wirklich dieser Aufforderung – »Erhebet die Herzen« – nachkommen, dann finden wir alle, auch in schwierigen und manchmal fragwürdigen Situationen, wirklich zu einer aktiven Teilnahme.
 

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