Papst Benedikt XVI. trauert über mexikanische Brandopfer

Mindestens 44 Kinder starben in einem Kindergarten

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ROM, 8. Juni 2009 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. trauert über die 44 Kinder, die beim Brandunglück in der nordmexikanischen Stadt Hermosillo, Bundesstaat Sonora, ums Leben gekommen sind.

In einem Beileidstelegramm, das die Unterschrift von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone SDB trägt, bekundet der Heilige Vater seine Verbundenheit mit den Eltern der jungen Todesopfer und versichert ihnen, dass er für sie alle bete. Außerdem äußert der Papst den Wunsch, dass die Wunden, die aufgrund des bedauernswerten Ereignisses entstanden seien, möglichst rasch verheilen mögen.

Am Freitag, dem 5. Juni, war aus bisher unbekannten Gründen in einer Garage ein Feuer ausgebrochen, das auf den angrenzenden Kindergarten übergriff. Die 142 Kinder, die sich zu diesem Zeitpunkt dort aufhielten, ruhten gerade, als sie von den Flammen überrascht wurden. Wie die Tageszeitung „El Imparcial" heute berichtete, sind mittlerweile 44 Kinder gestorben. Die Todesursache ist in den meisten Fällen Rauchgasvergiftung.

Papst Benedikt bittet in dem Telegramm den Adressaten, Ortserzbischof José Ulises Macías Salcedo, darum, den Familien der verstorbenen Kinder sein Beileid zukommen zu lassen sowie „seine geistige Nähe". Das Schreiben schließt mit den Worten: „Mit diesen Gefühlen erteilt der Heilige Vater in dieser Zeit der Trauer aus ganzem Herzen den stärkenden Apostolischen Segen, als Zeichen des Trostes und der Hoffnung auf den auferstandenen Herrn."