Papst Benedikt XVI. trauert über Opfer in Funchal

Mindestens 45 Menschen starben bei Unwetterkatastrophe auf Madeira

| 1546 klicks

ROM, 23. Februar 2010 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. trauert über die 48 Menschen Kinder, die bei der Unwetterkatastrophe in der portugiesischen Stadt Funchal auf der Ferieninsel Madeira, ums Leben gekommen sind.

In einem Beileidstelegramm, das die Unterschrift von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone SDB trägt, bekundet der Heilige Vater seine Verbundenheit mit den Angehörigen der Todesopfer und versichert allen Einwohnern, dass er für sie alle bete. Außerdem äußert der Papst den Wunsch, dass die Angehörigen der Opfer Trost und solidarische Hilfe geboten werde. Auch den Opfern des bedauernswerten Ereignisses, den Obdachlosen und Verletzten möge möglichst rasch geholfen werden.

Nach den schweren Überschwemmungen auf der portugiesischen Touristeninsel Madeira werden weiter zahlreiche Menschen vermisst. Nach einer aktuellen Bilanz der Regionalregierung rissen Sturzfluten und Schlammlawinen mindestens 48 Menschen in den Tod. Mehr als 120 Menschen erlitten Verletzungen, etwa 250 wurden obdachlos. Besonders betroffen ist der Süden Madeiras mit der Hauptstadt Funchal. Viele Straßen sind zerstört oder unpassierbar, was den Einsatz der Rettungskräfte erschwert. Portugals Regierung schickte Ärzte, Taucher und Bergungsspezialisten auf die rund 900 Kilometer von Lissabon entfernte Insel. Auch auf Madeira stationierte Armee-Einheiten beteiligen sich an den Rettungsarbeiten.

Papst Benedikt bittet in dem Telegramm den Adressaten, Ortserzbischof Antonio Jose Cavaco Carrilho von Funchal, den Angehörigen sein Beileid zukommen zu lassen sowie „seine geistige Nähe".