Papst Benedikt XVI. trauert um die Opfer der Minenexplosion in der Ukraine

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ROM, 21. November 2007 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat den Familien der Opfer des Grubenunglücks im ukrainischen Donezk sein Beileid ausgedrückt.



Der Heilige Vater übersandte durch seinen Staatssekretär, Kardinal Tarcisio Bertone, ein Telegramm an den ukrainischen Staatspräsidenten Viktor Yushchenko, in dem es heißt: „Nachdem der Papst von dem Unglück im Kohlenbergwerk Sassjadko erfahren hat, möchte er den Familien der Opfer sowie der Staatsregierung und der gesamten Nation sein herzliches Beileid bekunden. Er versichert sie seiner innigen Gebete für die Seelen der Verstorbenen, und bittet den Herrn der Himmel um Trost für die Verletzten und für jene, die unter dem dramatischen Verlust ihrer Lieben leiden.“

Nach bisherigen Erkenntnissen ist am Sonntag im Bergwerk Sassjadko in 1000 Metern Tiefe Methangas entwichen. Die Explosion könnte durch einen Funkenschlag verursacht worden sein, der bei den Bohrungen zur Vorbereitung von Sprengungen entstanden ist.

Zur Zeit des Desasters hielten sich 457 Arbeiter an der Unglücksstätte auf, von denen über 350 – zum Teil schwer verletzt –ö geborgen werden konnten. Bislang fielen dem Zechenunglück 88 Bergleute zum Opfer, 12 werden noch vermisst. Anlässlich des schwersten Grubenunglücks seit 1991 hat die Ukraine gestern landesweite Staatstrauer ausgerufen.