Papst Benedikt XVI.: Wahre Liebe nur dort, wo auch Wahrheit ist

Worte an Jugendliche, Kranke und Frischvermählte

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ROM, 15.Oktober 2008 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. hat die Jugend daran erinnert, dass eine authentische Liebe stets mit der Wahrheit einhergehen muss.



Am Ende der Mittwochs-Generalaudienz wandte sich der Papst wie jede Woche an die Jugendlichen, Kranken und Frischvermählten. Dabei verwies er auf die Tagesheilige, Ordensgründerin und Kirchenlehrerin Teresa von Avila, und nannte sie eine „große heilige Zeugin“ für die Liebe zu Gott.

Den Frischvermählten legte er die Heilige als ein Vorbild für die Treue zu Gott nahe, „der jedem einzelnen eine besondere Aufgabe anvertraut hat“. Die Kranken erinnerte er daran, dass das Kreuz Christi letztlich „das Mysterium der erlösenden Liebe“ in sich trage.

Die heilige Teresa von Avila wurde 1515 in Avila (Spanien) geboren und starb 1582 in der Nähe der spanischen Stadt Salamanca. Sie gilt als eine der größten Mystikerinnen aller Zeiten. Für sie war Gott nicht eine ferne, hohe Macht, sondern der Mensch Jesus, zu dem sie eine innige Freundschaft pflegte.

Die Heilige verfasste zahlreiche Schriften, die zum Teil Weltruhm erlangten, darunter die Autobiographie „Buch meines Lebens“ sowie „Der Weg zur Vollkommenheit“ und „Die Seelenburg“. Nur wenige Jahre nach ihrem Tod wurde sie selig und 1622 heilig gesprochen. 1970 erklärte sie Papst Paul VI. zur Kirchenlehrerin.