Papst Benedikt XVI. will in Afrika Hoffnung wecken

P. Lombardi SJ über den Papstbesuch in Kamerun und Angola (März 2009)

| 897 klicks

ROM, 5. November 2008 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. wird seine erste Afrikareise antreten, um den Völkern, die unter Gewalt und Armut leiden, Hoffnung zu geben. Das betonte P. Federico Lombardi SJ, Leiter des Pressebüros des Heiligen Stuhls, mit Blick auf den für März 2009 vorgesehenen Besuch des Papstes in Kamerun und Angola.



In der letzten Ausgabe der TV-Wochensendung „Octava Dies“, die vom Vatikanischen Fernsehen CTV produziert und ausgestrahlt wird, bemerkte der Jesuitenpater, dass die Ankündigung der Afrikareise durch Papst Benedikt persönlich „eine wichtige Nachricht“ sei.

„Johannes Paul II. hatte Afrika größte Aufmerksamkeit gewidmet – Kardinal Thiandoum gab ihm sogar den Beinamen ‚Johannes Paul II. der Afrikaner’ –, konnte jedoch in den letzten Jahren seines Pontifikats den Kontinent nicht mehr besuchen. Kurze Reisen hatte es 1998 nach Nigeria und im Jahr 2000 nach Ägypten sowie auf den Sinai gegeben“, erinnerte sich Lombardi.

Benedikt XVI habe bereits mehrere europäische Länder bereist, und er sei auch schon in Nord- und Südamerika, Ozeanien und – durch den Besuch in der Türkei –in gewisser Weiser auch in Asien gewesen. Aber ein afrikanisches Land habe er noch nicht besucht.

„Natürlich war Afrika häufig in seinen Worten und immer in seinem Herzen präsent, doch eine Reise ist stets von größter Bedeutung, zeugt von Teilnahme, Präsenz und direktem Kontakt. Außerdem ist 2009 das Jahr der Sonderversammlung der Bischofsynode für Afrika, und die Papstreise spielt eine fundamentale Rolle im Hinblick auf ihre Vorbereitung, da die gesamte Kirche ihren Blick auf Afrika richten wird.“

Die „geistige und materielle Solidarität“ aller Gläubigen fördere die wiederholten Bemühungen, die katholischen Gemeinschaften in Afrika zu stärken, so P. Lombardi. Sie hätten eine ganz eigene Geschichte und bestünden – wie jene in Angola – seit mehr als fünf Jahrhunderten.

„Wir alle denken an die dramatischen Bilder von Krieg und Armut, doch es herrscht auch eine außergewöhnlich positive Lebenskraft auf diesem Kontinent, die befreit, ermutigt, unterstützt und geleitet werden muss, damit die Afrikaner Afrika in Würde und Hoffnung aufbauen können. Eine Hoffnungsbotschaft – genau das wird Papst Benedikt nach Afrika bringen.“