Papst dankt den Initiatoren des Neokatechumenalen Weges

Pontifex empfing Kiko Argüello, Carmen Hernandez und Pater Mario Pezzi im Apostolischen Palast

Rom, (ZENIT.org) | 474 klicks

Papst Franziskus hat gestern, am 5. September, Kiko Argüello, Carmen Hernández und Pater Mario Pezzi, die Initiatoren und auf Welt-Ebene Verantwortlichen des Neokatechumenalen Weges, zu einer Privataudienz im Apostolischen Palast empfangen.

Während der Zusammenkunft drückte der Pontifex seine Dankbarkeit dem „Weg“ gegenüber mit folgenden Worten aus: „Ich danke euch für das unermesslich Gute, das ihr für die gesamte Kirche tut.“ In seiner Erklärung unterstrich Kiko die große Liebe, mit welcher sie vom Heiligen Vater aufgenommen wurden. Während des halbstündigen Treffens sprachen sie unter anderem über die „Missiones ad Gentes“, die dieser Weg der Einführung ins Christentum überall auf der Welt hat, und über die Notwendigkeit der Evangelisation Asiens. Die Initiatoren des Weges haben Papst Franziskus ihre Absicht erklärt, Berufungstreffen in verschiedenen Ländern zu organisieren. Diese zielten darauf ab, 20.000 Priester zu finden, die sich in den Dienst der Neuevangelisierung dieses Kontinents stellen würden, auf welchem sich nach den Worten des Seligen Johannes Paul II die Evangelisierung des Dritten Jahrtausends abspiele.

Der Neokatechumenale Weg, eine Frucht des II. Vatikanischen Konzils

Am 26. Juni war Kiko Arguёllo die Ehrendoktorwürde in Theologie von der renommierten Katholischen Universität Johannes Paul II. in Lublin (Polen) für seinen Beitrag zur Erneuerung der Kirche verliehen worden. Der Universität zufolge habe der Neokatechumenale Weg aufmerksam die Vorgaben des zweiten Vatikanischen Konzils befolgt, indem sie die Christen, die sich von der kirchlichen Gemeinschaft entfernt hätten, zu den aus Bibel und Liturgie gespeisten Quellen des Glaubens zurückführten. Motive der Ehrung waren weiter “die Bildung der ‚Missiones ad Gentes‘, der aktive Beitrag des Neokatechumenalen Weges zur christlich-jüdischen Begegnung, die Verteidigung der Werte des Lebens, der Menschenwürde, der Ehe und der christlichen Familie.“