Papst dankt „verborgenen Helfern“

Heute Welttag der Blutspender

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VATIKANSTADT, Dienstag, 14. Juni 2011 (ZENIT.org). – Beim gestrigen Regina-Caeli-Gebet hat Papst Benedikt die „Millionen Menschen“ geehrt, „die auf  verborgene Weise dazu beitragen, Menschen in Schwierigkeiten zu helfen“.

Er bezog sich damit auf den heutigen Welttag der Blutspender, der weltweit begangen wird.

Der Papst grüßte alle Blutspender von Herzen und ermunterte die Jugendlichen, ihrem Beispiel zu folgen.

„Sichere Blutspenden sind eine grundlegende Notwendigkeit für das Gesundheitssystem jedes Landes", sagte Jong Wook Lee, Generaldirektor der Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) in Genf. Der heutige Welt-Blutspendetag solle die Aufmerksamkeit für das Thema fördern.

Bislang verfügen nach Angaben der WHO nur 40 Länder weltweit über ein freiwilliges Blutspendesystem. In weniger als 30 Staaten ist bisher ein staatlich koordinierter Dienst für Bluttransfusionen aufgebaut worden.

Die meisten Entwicklungsländer prüften Blutspenden nicht auf Krankheiten wie HIV oder Hepatitis B und C, hielt die WHO fest. In Afrika gingen noch immer etwa 5 Prozent der Infektionen mit dem HIV-Virus auf Bluttransfusionen zurück.

Laut WHO zeige die Erfahrung, dass die sichersten Spender mindestens zwei Mal jährlich ohne Bezahlung Blut spendeten. Diese Menschen lebten gesund, um weiterhin spenden zu können, und würden sich vom Spenden zurückziehen, falls für die Empfänger ihres Blutes das kleinste Risiko bestehe, hielt die WHO fest. (jb)