Papst empfängt die Präfekten Italiens in Audienz

Im Jahr der 150jährigen Einheit Italiens

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VATIKANSTADT, 14. Oktober 2011 (ZENIT.org). – Papst Benedikt hat am heutigen Freitag die Präfekten Italiens in Audienz empfangen. In seiner Ansprache erinnerte er zunächst an die 150-Jahr-Feier der Einheit Italiens, wo zahllose christliche Zeugnisse die Kultur befruchtet, damit der Welt ein einzigartiges künstlerisches Erbe geschenkt und eine Zivilisation universaler Werte geschaffen hätten.

Die Kirche in Italien sei den Menschen nahe, um deren tiefsten Bedürfnisse zu beantworten. Sie wünsche, gemeinsam mit allen Institutionen des Landes eine solide Grundlage moralischer Tugenden zu errichten, auf der ein gedeihliches Zusammenleben ermöglicht werde.

Es sei die Verantwortung der Präfekten, auf lokaler Ebene Garanten der Zusammenarbeit in einem pluralistischen System zu sein.

Der Papst verwies auf den hl. Ambrosius als deren Patron, der, zum Bischofsamt berufen, seine Aufgabe als brillianter öffentlicher Amtsträger aufgeben musste. Dieser heilige Bischof habe das römische Reich geliebt, dem er 35 Jahre gedient habe, bevor er Hirte der Kirche wurde.

Sein Anerkennen der legitimen Autorität sei beispielhaft. Der Papst zitierte den Heiligen mit den Worten: „Die Institution der zivilen Macht stammt so sehr von Gott, dass derjenige, der sie ausübt, zu einem Diener Gottes wird.“ Alle in öffentlicher Verantwortung Tätigen sollten sich dessen bewusst sein. [jb]