Papst empfängt indonesische Bischöfe zum Ad-limina-Besuch

Christen haben wichtige Aufgabe in der indonesischen Gesellschaft

| 917 klicks

VATIKANTADT, 7. Oktober 2011 (ZENIT.org). – Papst Benedikt XVI. hat am heutigen Vormittag eine Gruppe von Bischöfen aus Indonesien zu ihrem Ad-limina-Besuch in Audienz empfangen. In seiner englischen Ansprache würdigte er das christliche Zeugnis in der indonesischen Gesellschaft und die Bemühungen um die Verkündung des Evangeliums. Im Namen der Kirche werde von Einzelnen und von Gesellschaften ein wichtiger Beitrag geleistet, der dazu führe, die Werte von Toleranz, Gerechtigkeit und Einheit zu fördern.

Die indonesische Verfassung garantiere das fundamentale Menschenrecht auf Religionsfreiheit. Die Freiheit, das Evangelium zu leben und zu verkünden, müsse gerecht und geduldig aufrechterhalten werden. Dazu gehöre auch das Recht, authentisch katholisch zu sein, den Glauben zu praktizieren, die Kirche aufzubauen und zum Gemeinwohl beizutragen. Allen müsse die Frohe Botschaft verkündet werden und jeder sei eingeladen, den barmherzigen Gott in Jesus Christus kennenzulernen.

Die Ordensleute seien ein Reichtum der Kirche und machten Gottes Anwesenheit in der Gesellschaft sichtbar. Der Papst rief seine Mitbrüder dazu auf, sich besonders der Bildung der Seminaristen anzunehmen. Auch die Fortführung des interreligiösen Dialogs sei in diesem Land von großer Bedeutung. Die Christen müssten Gesandte des Friedens, der Vergebung und der Nächstenliebe sein. Bischöfe und Priester seien gleichermaßen aufgerufen, Christus in jedem Menschen zu sehen.  Es müsse alles Mögliche getan werden, um die Rechte der Minderheiten sicherzustellen.