Papst erinnert an die Seligsprechung von Alojs Andritzki

Sorbischer Kaplan darf als Märtyrer verehrt werden

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VATIKANSTADT, Dienstag, 14. Juni 2011 (ZENIT.org). -  Auf die Seligsprechung von Kaplan Alojs Andritzki am Pfingstmontag in Dresden hat Papst Benedikt XVI. in seinen Grüßen nach dem Regina-Caeli-Gebet hingewiesen. An diesem jungen Priester sei das Wirken des Heiligen Geistes machtvoll aufgeleuchtet.

Der deutsche Priester (1914-1943) hatte als Jugendseelsorger und Kaplan an der Dresdner Hofkirche gearbeitet. Er war darüber hinaus Präfekt der Dresdner Kapellknaben und Präses der Dresdner Kolpingfamilie. Wegen seines Widerstandes gegen den Nationalsozialismus wurde er 1941 verhaftet und später im Konzentrationslager Dachau, wo er mit anderen Priestern im „Priesterblock“ eingesperrt war, ermordet.

Er sei selbst in den Qualen des Konzentrationslagers noch für seine Mitgefangenen Quelle des Glaubens und der Freude gewesen. An seine Verwandten habe er aus dem Lager geschrieben: „Freut euch mit mir“. Diese tiefe und wahre Freude in Christus sei ein Geschenk des Heiligen Geistes, so der Papst.