Papst erinnert Jesuiten an ihre besonderen Bande mit dem Nachfolger Petri

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LOYOLA, 22. September 2003 (ZENIT.org).- Papst Johannes Paul II. hat anlässlich des 69. "Prokuratorenkongresses" in einer Botschaft an den Generaloberen der Gesellschaft Jesu, Pater Hans-Peter Kolvenbach, an die besonderen Bande zwischen der Gesellschaft Jesu und dem Stuhl des hl. Petrus erinnert. Der Kongress findet derzeit in Loyola, der Herkunftsstadt des hl. Ignatius, des Gründers der Gesellschaft Jesu, statt.



Man will in Loyola unter anderem über die Einberufung einer neuen Generalkongregation entscheiden sowie sich Gedanken über die Rolle der Jesuiten in der Welt von heute machen. Daran anknüpfend schreibt der Heilige Vater: "Das ist eine gute Gelegenheit, um, ausgehend von den Ursprüngen, das «Charisma» neu zu entdecken, das euch ganz eng mit dem Stuhl Petri verbindet".

"Die Inspiration des hl. Ignatius, eine innigere Ergebenheit in bezug auf den Gehorsam gegenüber dem Apostolischen Stuhl zu fördern, hat auch zu Beginn des dritten Jahrtausends volle Gültigkeit".

"Ihr sollt überall auf der Welt Zeugen und Arbeiter für die Katholizität der Kirche sein, da sie das Sakrament Christi unter den Menschen ist", so der Papst.