Papst erklärt Kindern die Jungfrau Maria

Unsere Mutter im Himmel

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ROM, 22. November 2011 (ZENIT.org). – Vor kurzem erschien in Italien ein Buch für Kinder, in dem das Leben Marias und die wichtigsten liturgischen Feste, die mit ihr in Verbindung stehen, von Papst Benedikt XVI. selber erklärt werden: Maria. La mamma di Gesù. Brani tratti da interventi del Santo Padre sulla figura della Vergine Maria (Maria. Die Mutter Jesu. Kurze Redeausschnitte des Heiligen Vaters über die Figur der Jungfrau Maria), San Giuliano Mailand, Piccola Casa Editrice, 2011, 48 Seiten, 10 Euro), wie der italienischsprachige Osservatore Romano berichtet. Es handelt sich um kurze, kindgerechte Abschnitte aus Reden des Papstes, reich illustriert von Franco Vignazia.

Das Vorwort schrieb Angelo Scola, der Erzbischof von Mailand.

Das Buch erzählt von der zärtlichen Liebe Gottes zu den Menschen, die sich in Maria ausdrückt. Ihr, die alles selber erfahren habe, könne man auch alles anvertrauen, Kummer und Leid, Freude und Glück. Der Papst geht darauf ein, dass ja das erste Gesicht, das alle Menschen gleich nach der Geburt erblickten, das der Mutter sei. Darin unterscheide sich das Jesuskind nicht von anderen Menschenkindern. In einem wunderschönen Abschnitt des Buches erklärt der Heilige Vater die byzantinische Ikone „Madonna della tenerezza“ (Mutter der Zärtlichkeit), bei der das Jesuskind sich Wange an Wange an die Mutter schmiegt, während Maria auf den Betrachter blickt. Hier sei die ganze Zärtlichkeit Gottes den Menschen gegenüber ausgedrückt.

Um sich wirklich zu freuen, brauche man keine Dinge, sondern die Nähe Gottes, der das Herz erwärme, zitiert Angelo Scola in dem Vorwort den Papst. Es gebe eine einfache Art, sich ihr und dem Herrn anzuvertrauen: jeden Abend, vielleicht kniend vor dem Bett, ein „Ave Maria“ zu beten, wie er es selber tue.

Es bleibt zu hoffen, dass bald eine deutschsprachige Ausgabe erscheint.

Für italienischsprachige Leser hier mehr. [jb]