Papst feiert mit polnischer Gemeinde Dankmesse

Johannes Paul II. war ein Fels

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 298 klicks

Am Sonntagmorgen feierte Papst Franziskus mit der polnischen Gemeinde Roms in deren Kirche „Sankt Stanislaus“ in der Nähe des Kapitols eine Dankmesse für die Heiligsprechung von Johannes Paul II. In seiner Predigt vor den zahlreich erschienenen Gläubigen sagte er, Johannes Paul II. habe wie seine Landsleute viel durchgemacht. Er sei ein Fels gewesen, der wie Petrus auf Christus gegründet sei.

„Ihr, Brüder und Schwestern, seid Teil eines Volkes, das in seiner Geschichte viel durchmachen musste. Das Volk Polens weiß, dass man durch Leiden und Kreuz gehen muss, um zur Herrlichkeit zu gelangen. Und es weiß darum, nicht weil es dies „studiert“ hat, sondern weil die Menschen es durchlebt haben. Der Heilige Johannes Paul II. ist als würdiger Sohn seines Vaterlandes diesen Weg gegangen. Er ist ihn in vorbildlicher Weise gegangen, und wurde von Gott in die totale Selbstentäußerung geführt. Deswegen „ruht sein Fleisch in der Hoffnung“.“

Papst Franziskus sagte, dass die Kirche „Sankt Stanislaus“ für Johannes Paul II. ein Ort der Zuflucht gewesen sei, während seines Pontifikats sei er über 80 Mal dorthin gekommen, um Trost und Halt zu finden. Er forderte die polnischen Gläubigen dazu auf, sich wie ihr Landsmann in dem Wissen auf den Weg zu machen, dass Jesus sie begleite.