Papst fordert entschlossenen weltweiten Einsatz für den Frieden

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ROM, 9. März 2005 (ZENIT.org).- Papst Johannes Paul II. bittet um eine weltweite Mobilmachung für den Frieden. Die Welle der Solidarität, die unmittelbar nach der verheerenden Flutkatastrophe Ende Dezember 2004 in Südostasien einsetzte, habe gezeigt, dass die internationale Gemeinschaft die Möglichkeiten besitze, "sich wirksam für jene Bevölkerungen einzusetzen, die mit Problemen kämpfen müssen".



Anlässlich der Akkreditierung des neuen griechischen Botschafters Stavros Lykidis beim Heiligen Stuhl am Montag verlas Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano ein Schreiben des Papste, in dem Griechenland und die ganze Europäische Union dazu aufgefordert wird, für "Dialog und Verständnis unter den Völkern" zu arbeiten. Jene Institutionen, die sich dieser Anliegen annehmen, sollten verstärkt Unterstützung erfahren, erklärte der Papst. Jedes dahingehende Bemühen könne nur dann wirklich erfolgreich sein, "wenn es von der Bereitschaft zur Gerechtigkeit auf internationaler Ebene als auch von der Bereitschaft zur mutigen Entwicklungspolitik für weniger wohlhabende Länder, insbesondere für jene des afrikanischen Kontinents, begleitet wird", stellte Johannes Paul II fest.

"Die tragischen Ereignisse in Südostasien" hätten deutlich gezeigt, dass die internationale Gemeinschaft tatsächlich über jene Kapazitäten verfüge, die sie dazu befähigt, "sich wirksam für jene Bevölkerungen einzusetzen, die mit Problemen kämpfen müssen".

Aus diesem Grund, so der Heilige Vater, könne man "mit Zuversicht auf eine ähnliche und anhaltende Mobilmachung von Nationen und Einzelpersonen hoffen, die dem Frieden und dem Dienst am Menschen gilt".