Papst Franziskus: Ich trinke weiterhin Mate-Tee

Der Heilige Vater antwortete auf ein Schreiben der argentinischen Präsidentin

Vatikanstadt, (ZENIT.org) | 810 klicks

Papst Franziskus übermittelte der argentinischen Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner ein Antwortschreiben auf einen von ihr am 15. Juni anlässlich des bevorstehenden Hochfestes der hl. Schutzpatrone Roms Petrus und Paulus versandten Brief.

Auf die Empfehlung der Präsidentin, Mate-Tee zu trinken – ein mit den Blättern des Mate-Strauchs oder „yerba Mate“ zubereitetes und in Argentinien äußerst beliebtes Aufgussgetränk – antwortete der Heilige Vater folgendermaßen: „Ich trinke immer noch Mate-Tee, er ist verdauungsfördernder als Tee und Kaffee.“

Präsidentin Fernández de Kirchner selbst veröffentlichte den Brief über ihr Twitter-Account: „Ich habe einen Brief aus Rom erhalten, um genauer zu sein aus dem Vatikan. Von wem ist er wohl? Vom Papst.“

In seinem Antwortbrief an Cristina Fernández brachte der Papst die Hoffnung zum Ausdruck, dass „der Herr Ihnen das Feingefühl vergelte, mir persönlich geschrieben zu haben. Natürlich bin ich gespannt darauf, die anscheinend aus dem 13. Jahrhundert stammende Briefvorlage kennen zu lernen, um einfach den ‚Sinn für Humor‘ anzuregen.“ So hatte das argentinische Staatsoberhaupt in dem Schreiben an den Papst bekannt gegeben, sich gegen die Verwendung der ihr zur Verfügung gestellten Vorlage entschieden zu haben, denn sie „wirkte an der Protokollvorlage aus dem XIII. Jahrhundert orientiert.“

In seiner Antwort an die Präsidentin hatte der Heilige Vater sie auch um Gebete für ihn ersucht, denn er habe eine „keineswegs leichte Arbeit“ zu erfüllen. Er versicherte sie seiner „Zuneigung und Nähe zu allen Argentiniern, für die ich jeden Tag bete, auf dass sie vereint und im Einvernehmen nach dem allgemeinen Wohl trachten.“