Papst Franziskus spricht zu Wirtschaftsrat

Den Besitz der Kirche mit Transparenz und im Hinblick auf die Armen verwalten

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 257 klicks

Am Freitag sagte Papst Franziskus vor den 15 Mitgliedern des neuen Wirtschaftsrates, der zum ersten Mal zusammentraf, die neue Einstellung des Dienstes im Sinne des Evangeliums müsse sich in den verschiedenen Verwaltungen des Heiligen Stuhls etablieren. Dies erfordere Entschlossenheit, Genauigkeit und Besonnenheit. Der Koordinator des Konzils, Kardinal Reinhard Marx, eröffnete das Treffen mit den Worten, Evangelisierung und Dienst am Nächsten seien das Ziel einer transparenten und glaubhaften Verwaltung.

Papst Franziskus dankte den Anwesenden für ihre Arbeit, man brauche sie. Die Veränderungen im Wirtschaftsrat würden die zukünftigen Veränderungen in der römischen Kurie widerspiegeln.

„Das ist eine besondere Herausforderung, die Genauigkeit und Besonnenheit: ‚Fidelis dispensator et prudens‘. Der Weg wird nicht einfach sein und erfordert Mut und Entschlossenheit. Eine neue Mentalität für einen Dienst im Sinne des Evangeliums muss sich in den Verwaltungen des Heiligen Stuhls etablieren.“

Bezüglich der Aufgaben des neuen Wirtschaftsrates sagte der Papst:

„Er hat die Aufgabe, die wirtschaftliche Verwaltung zu beaufsichtigen und die verwaltungstechnischen sowie wirtschaftlichen Aktivitäten der einzelnen Institutionen zu beaufsichtigen.“

Die Neuigkeit in der Arbeitsweise bestehe darin, dass neben den acht Kardinälen auch sieben Laien in der Kommission arbeiten würden, so Kardinal Marx. Dabei seien die Gruppen gemischt; jedem Kardinal sitze ein Experte von außen zur Seite.