Papst gedenkt am Fest des heiligen Stephanus aller verfolgten Christen heute

Standhaft bleiben in der Liebe und im Glauben

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VATIKANSTADT, 26. Dezember 2011 (ZENIT.org). – Am Fest des ersten Märtyrers der Kirche am zweiten Weihnachtstag gedachte Papst Benedikt beim Angelusgebet aller Christen, die heute weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt werden. „Überall auf der Welt wird unschuldiges Blut vergossen“, so der Papst. Er erinnerte auch an die blutigen Anschläge in Kirchen Nigerias und versicherte alle Betroffenen und Leidenden seines Gebets. Papst Benedikt wies mit Nachdruck darauf hin, dass Gewaltanwendung nur zu Schmerz, Leid und Tod führe. Respekt, Versöhnung und Liebe seien die einzigen Wege zum Frieden.

Die deutschsprachigen Pilger grüßte er mit folgenden Worten:

Zum Fest des heiligen Stephanus heiße ich heute alle Pilger und Besucher deutscher Sprache willkommen. Einen Tag nach Weihnachten lässt der erste Märtyrer der Kirche uns an all jene denken, die auch in unseren Tagen wegen ihres Zeugnisses für den menschgewordenen Gottessohn Verfolgung erleiden. Bitten wir darum, dass wir alle, so wie der heilige Stephanus, in der Liebe und im Glauben standhaft bleiben. Von Herzen wünsche ich euch und euren Familien eine gesegnete Weihnachtszeit.