Papst genehmigt Datum und Thema des Internationalen Eucharistischen Kongresses

Das Ereignis wird im Januar 2016 in Cebu (Philippinen) stattfinden

Vatikanstadt, (ZENIT.org) Junno De Jesús Arocho Esteves | 384 klicks

Papst Franziskus bewilligte Datum und Thema des im Jahre 2016 in Cebu (Philippinen) stattfindenden 51. Internationalen Eucharistischen Kongresses. Die Päpstliche Kommission für den Internationalen Eucharistischen Kongress gab bekannt, vom vatikanischen Staatssekretär Kardinal Tarcisio Bertone über die Genehmigung des Heiligen Vaters in Kenntnis gesetzt worden zu sein.

Das internationale Ereignis wird vom 25. – 31. Januar 2013 veranstaltet werden. Das Thema lautet folgendermaßen: „Christ in you, our hope of glory“ (Christus in euch, unsere Hoffnung auf Herrlichkeit) aus dem Brief des Apostels Paulus an die Kolosser. Die Wahl der Philippinen als Austragungsort des nächsten Kongresses wurde vom emeritierten Papst Benedikt XVI. im Rahmen einer Videobotschaft am Ende des im Jahre 2012 in Dublin durchgeführten vorangegangenen Eucharistischen Kongresses verkündet.

„Ich lade euch dazu ein, mit mir gemeinsam um Gottes Segen für den nächsten Internationalen Eucharistischen Kongress zu beten, der im Jahre 2016 in der Stadt Cebu abgehalten wird!“, so Benedikt der XVI. in der Videobotschaft.

„Der philippinischen Bevölkerung übermittle ich herzliche Grüße und versichere sie meiner Nähe im Gebet während der Vorbereitungszeit auf diese große kirchliche Versammlung. Ich bin zuversichtlich, dass nicht nur sie, sondern alle Teilnehmer aus der ganzen Welt durch dieses Ereignis eine bleibende geistliche Erneuerung erfahren werden.“

Die katholische Bischofskonferenz der Philippinen äußerte ihren Wunsch nach einer Vertiefung der eucharistischen Hingabe im Land infolge des bevorstehenden Kongresses und dass dieser eine Vorbereitung auf das 500-jährige Jubiläum des Beginns der Evangelisierung auf den Philippinen darstelle.

Die im Herzen des philippinischen Inselstaates gelegene Stadt Cebu wurde nach ihrer Entdeckung im Jahre 1521 durch Ferdinand Megellan vom indigenen König Humabon angenommen. Dieser konvertierte gemeinsam mit Königin Juana und 400 Untertanen kurze Zeit später zum Christentum. In Erinnerung dieser Konvertierung schenkte Magellan der Königin eine Statue des Jesuskindes (Santo Niño) und ließ am Ort der Konvertierung ein Kreuz errichten. Die Philippinos feiern in der dritten Januarwoche das Fest des Jesuskindes.

In einem Kommuniqué des Päpstlichen Rates für den Internationalen Kongress stand Folgendes geschrieben: „Die Feier des 51. Internationalen Eucharistischen Kongresses in diesem einzigen Land mit katholischer Mehrheit auf dem asiatischen Kontinent ist eine wichtige Herausforderung zur Stärkung der Missions/Evangelisierungsperspektive sowie zur Identifizierung neuer Wege zur Feier des Kongresses selbst-.“

Die Päpstliche Kommission gab ebenso bekannt, dass das Thema des Kongresses auf die „der Eucharistie innewohnende eschatologische Spannung als Impuls für den Weg der Christen in der Geschichte“ hinweisen wolle.

Der Kommission zufolge beinhaltet das Thema der Hoffnung die Ankündigung des Geschenkes Gottes an die in Asien sehr zahlreichen jungen Menschen sowie den Einsatz für die Armen auf dem Kontinent.