Papst: Kirche und Staat können und müssen zusammenarbeiten

| 589 klicks

ROM, 18. März 2005 (ZENIT.org).- Die gemeinsame Aufgabe von Kirche und Staat ist es, den Menschen und dem Gemeinwohl zu dienen. Damit diese Zusammenarbeit, die Papst Johannes Paul II. so sehr am Herz liegt, überhaupt möglich ist, müssen die jeweilige Autonomie und die Verschiedenheit der beiden Institutionen respektiert werden.



Die Rolle der Religion im öffentlichen Leben ist Thema jener Botschaft, die der Heilige Vater aus Anlass der Akkreditierung des neuen Botschafters von Panama beim Heiligen Stuhl, Lawrence Chewning Fábrega, verfasst hat.

In diesem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben nennt der Papst als Beweis für das mögliche gute "Verständnis und die enge Zusammenarbeit" zwischen "öffentlichen Behörden und der Kirche" die Tatsache, dass die meisten Länder, zum Beispiel Panama, Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl aufgenommen haben. Er bedankte sich für die Absicht der panamesischen Regierung unter Präsident Martín Torrijos Espino, "diese Beziehungen weiterzuführen und zu vertiefen".

Schließlich erklärt der Heilige Vater: "Bei aller Autonomie und Verschiedenheit ihrer eigenen Aufgaben und bei der rigorosen Anerkennung ihrer jeweiligen Kompetenzen, verfolgen Kirche und Staat ein gemeinsames Ziel: Es besteht darin, das ganzheitliche Wohl jedes Menschen und das Allgemeinwohl der Gesellschaft zu fördern."