Papst: Kirche war immer für Gewissens-und Religionsfreiheit in Kuba

Keine Vergötzung von Geld und Macht, Kampf gegen Drogen durch Erziehung zum Glauben an Gott

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ROM, 23. März 2012 (ZENIT.org). – Während seines Fluges nach Mexiko bekräftigte Papst Benedikt vor Journalisten in einer kurzen Pressekonferenz, er beabsichtige, bei dieser Reise in die Fußstapfen seines Vorgängers zu treten. Dieser habe in Kuba einen Dialogprozess begonnen, der weitergehe. Die Kirche sei immer auf der Seite der Gewissens-und Religionsfreiheit gewesen.

Auf die Drogenkriminalität in Mexiko angesprochen erklärte der Papst, die Verantwortung der Kirche liege bei der Erziehung und Gewissensbildung des Volkes und der Demaskierung der Gefahren, die aus der Vergötterung von Geld und Macht erwüchsen, sowie der falschen Versprechungen, Lügen und Täuschungen, die hinter den Drogen stünden. Es sei alles zu unternehmen, dieses die Jugend zerstörende Übel zu bekämpfen. Als erstes müsse Gott verkündet werden.