Papst: Migranten und Flüchtlinge sind keine Nummern

Aufruf zum Gebet um die Einheit der Christen

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VATIKANSTADT, 15. Januar 2012 (ZENIT.org). – Nach dem sonntäglichen Angelusgebet hat Papst Benedikt XVI. am heutigen Welttag der Migranten und Flüchtlinge auf die Millionen Männer und Frauen, Kinder, Jugendlichen und alten Menschen hingewiesen, die weltweit auf der Flucht und auf der Suche nach einem Leben in Frieden und Sicherheit sind. Diese Menschen seien in der gegenwärtigen Welt nicht nur Ziel der Glaubensverkündigung, sondern selber Protagonisten der Verkündigung des Evangeliums, zitierte der Papst seine Botschaft zu diesem Anlass.

In diesem Zusammenhang grüßte der Papst besonders die auf dem Petersplatz anwesenden Vertreter der Migranten aus Rom.

Der Papst wies auch auf die Gebetswoche für die Einheit der Christen vom 18. bis 25. Januar hin und lud dazu ein, sich auf privatem und gemeinschaftlichem Niveau spirituell und wenn möglich auch praktisch zusammenzuschließen, um Gott um das Geschenk der vollen Einheit zwischen den Jüngern Christi zu bitten.

In deutscher Sprache forderte er dazu auf, die Begeisterung im Glauben an die Mitmenschen weiterzugeben. Christsein sei keine trockene Theorie oder überholte Tradition. Je näher man Christus komme, desto mehr werde man von seiner Liebe erfüllt.

[jb]