Papst Pius XII. als „Gerechter unter den Nationen“ vorgeschlagen

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ROM, 19. September 2009 (ZENIT.org).- Am 16. September präsentierte Gary Krupp, Gründer der Pave the Way Foundation, Papst Benedikt XVI. eine Petition, die die Anerkennung von Papst Pius XII. als „Gerechten unter den Nationen“ in Yad Vashem beantragt. Zu den zentralen Anliegen der Stiftung mit Sitz in New York zählt die Förderung des interreligiösen Dialogs.



Krupp, selbst Jude, traf den Heiligen Vater nach der Generalaudienz. Neben der Petition zeigte er dem Papst auch ein Buch über seinen Vorgänger: Der Band gibt 255 Seiten von insgesamt 3.000 Originaldokumenten über Pius XII. wieder. Die Dokumente sind das Ergebnis von Forschungen über das Leben von Eugenio Pacelli und seine Bemühungen zur Rettung von Juden, die während des Zweiten Weltkriegs verfolgt wurden.

Gegenüber dem Osservatore Romano erklärte Krupp, dass sein Geschenk „ein Zeichen der Dankbarkeit für die Initiativen Papst Benedikts XVI. zur Förderung des Dialogs zwischen Katholiken und Juden“ sei.