Papst schenkt der Patronin Kubas goldene Rose

Zeichen der Zuneigung im Hinblick auf Ostern

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ROM, 28. März 2012 (ZENIT.org). – Benedikt XVI. hat auf seiner Reisestation am Gnadenbild „Virgen de la Caridad“ („Barmherzige Jungfrau von El Cobre“) dieser Figur die päpstliche goldene Rose geschenkt. Die goldene Rose wird traditionell am vierten Fastensonntag, dem „Laetare-Sonntag“, vom Papst gesegnet. Daher ist der Laetare-Sonntag auch als „Sonntag der Rose“ bekannt. Sie symbolisiert ein Zeichen der Zuneigung von Seiten des Papstes und erinnert in der dunklen und von Opfern gezeichneten Fastenzeit mit ihrer goldenen Farbe an die strahlende Auferstehung Christi am Ostersonntag.

Im Jahr 1916 wurde die „Virgen de la Caridad de Cobre" vom früheren Namenskollegen des jetzigen Papstes von Benedikt XV. zur Schutzpatronin des Landes erklärt.

Johannes Paul II. hatte die „Barmherzige Jungfrau von El Cobre“ am 24. Januar 1998 als Patronin Kubas während einer Messe gekrönt, an der damals 200.000 Gläubige teilnahmen.

Als Symbol des Unabhängigkeitskampfes verehren heute auch viele Nichtkatholiken die Statue.

Wie Radio Vatikan berichtete, befinde sich unter den zahllosen Opfergaben für die Jungfrau auch eine Plakette mit der Bitte einer Mutter, ihre Söhne im Guerilla-Krieg zu verschonen. Die eingravierten Namen der zwei Söhne seien: Raúl und Fidel Castro. [jb]