Papst segnet Bambinellis der römischen Kinder

Das erste Menschenrecht ist das Recht auf Leben

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VATIKANSTADT, 11. Dezember 2011 (ZENIT.org). – „Mein erster Gruß ist heute für die Kinder von Rom reserviert, die zur traditionellen Segnung der „Bambinelli“ gekommen sind.“ So Papst Benedikt in italienischer Sprache nach dem sonntäglichen Angelus am dritten Adventssonntag zu den auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen. Er dankte dem „Centro Oratori Romani“, von dem die jährliche Segnung der Jesusfiguren der Kinder organisiert wird.  „Liebe Kinder, wenn ihr vor euren Krippen betet, denkt auch an mich, ebenso wie auch ich an euch denke“, so der Papst.

Die Jesusbabyfiguren werden traditionell am Sonntag „Gaudete“ vom Papst gesegnet, bevor die Kinder sie in die Familien, die Pfarreien und Schulen zum Aufstellen bringen.

Weiter grüßte Papst Benedikt die Repräsentanten der „Movimento per la Vita“ („Bewegung für das Leben“) aus vielen Ländern, die anlässlich der Preisverleihung für das Leben „Madre Teresa di Calcutta“ im Gedenken an Chiara Lubich zusammengekommen waren. Der Papst ermahnte zum Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember daran, dass das vorrangigste Menschenrecht das Recht auf Leben sei und wünschte den hier Engagierten für ihre Aktivitäten alles Gute.

Die Mitglieder der päpstlichen Lehranstalten von Rom lud der Papst zur Vesper für die Vorbereitung auf Weihnachten am kommenden Donnerstag in den Petersdom ein.

Die deutschsprachigen Pilger erinnerte der Papst in seinen Grüßen daran, dass die wahre Freude, von der im heutigen Eröffnungsvers der Heiligen Messe die Rede sei, aus der Nähe Christi, aus der Begegnung mit Jesus Christus komme. Wo der Herr fehle, herrsche Traurigkeit und Unfriede. Der Papst forderte dazu auf, die Herzen zu öffnen, damit man das Geschenk der Nähe und damit der Freude empfangen könne. Nur so könne man Bote der Freude werden. [jb]